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HL-live.de

Sonntag,
der 25. Februar 2018






Wetteraussichten: Der Dauerregen hört auf

Wenn man sich mal so umhört, haben mittlerweile alle die Nase reichlich voll von dem ständigen Gepladder. Harald Denckmann hat sich die Wetterdaten für uns angeschaut und wagt die Prognose, dass es weniger Regen geben wird.

Besonders die Landwirte können die Regenwolken langsam wirklich nicht mehr sehen. Die Felder stehen unter Wasser, in Lauenburg muss schon eine Straße wegen Überflutung gesperrt werden und der Scheibenwischer im Auto läuft seit Wochen im Dauerbetrieb. Es reicht!

Und damit sind wir schon beim Grund dieser speziellen Vorhersage für unsere Region. Die Großwetterlage stellt sich in den kommenden Tagen um, und genau dieser Tatsache haben wir es zu verdanken, dass wir wahrscheinlich etwa zehn Tage lang Ruhe vor ständigen Regenfällen haben werden. Ein wenig wird es gelegentlich dribbeln, aber nie sehr lange und aufgrund der kalten Luft, die kommen wird, können wir auch mit ein wenig Schneefall rechnen. Das wird allerdings so wenig sein, dass die Dächer gerade einmal locker eingepudert werden. Mit Chaos auf den Straßen ist in diesem Zusammenhang auch nicht zu rechnen, nur einige Unverbesserliche, die im Frühverkehr so fahren wie immer, könnten dann im Graben landen.

Sehen wir uns die Lage einmal genauer an. Ab Samstag wird ein Hochdruckgebiet aus Richtung der Azoren weit in den Norden vorstoßen. Am Ende dieser Entwicklung, in der Mitte der kommenden Woche, wird sich dann eine umfangreiche Hochdruckbrücke vom Atlantik bis zum Ural ausgebildet haben. In diesem Zusammenhang bekommen wir zunächst kalte Luftmassen aus Nordost, dann im Anschluss für einige Tage Luftmassentransport aus dem sehr kalten Osten.

Das wirkt sich so aus, dass wir am Samstag noch eine Tagestemperatur von etwa vier bis fünf Grad Celsius haben werden, mit fallender Tendenz. Bereits am Sonntag erreicht die Tagestemperatur nur noch einen Wert von zwei bis drei Grad, die dann die gesamte kommende Woche hindurch vorherrschen wird. Bei klarem Himmel ist es dann nachts natürlich noch kälter, so dass in den Morgenstunden auf den Straßen erhebliche Glättegefahr durch überfrierende Nässe besteht.

Nun die richtig gute Nachricht für alle Regengeschädigten. Wahrscheinlich wird es ab Samstag für die darauffolgenden zehn Tage kaum nennenswerte Niederschläge geben. Es wird kalt sein, aber trocken, und wenn der Hochnebel uns nicht dazwischenkommt könnten sogar einige richtig schöne kalte Sonnentage dabei herausspringen. Wie gesagt, Hochnebel kann die schönen Aussichten verderben, aber das ist an der Küste immer ein Glücksspiel, das kann man mit Bestimmtheit nie so genau vorhersagen.

Ein wenig Verschnaufpause also für die geschundenen Felder. Wegen der geringen Tagestemperaturen wird die Verdunstungsmenge naturgemäß nicht so hoch sein. Das Wasser kann aber immerhin tiefer in den Boden eindringen, ohne dass Wassermassen durch neue Regenfälle hinzukommen. Danach müssen wir einfach einmal sehen, wie es weitergeht. Oftmals hatten wir in den vergangenen Jahren Glück mit dem Stadtwerke Eiszauber auf dem Marktplatz. Dann hatten wir immer schönen Frost in der letzten Januarwoche bis in den Februar hinein. Darüber kann aber zurzeit niemand etwas sagen.

Vielleicht bekommen wir ja auch noch einen schönen nuklearen Winter. Wir haben doch in den vergangenen Tagen gelernt, dass Schweinchen Schlau aus Nordkorea die Hand immer an seinem Knopf hat. Dieser Knopf ist aber klein und funktioniert nicht immer. Das sagt wenigstens Gevatter Bär aus Washington, der ohnehin immer eine Keule in der Hand hat. Seine Eltern haben ihn allerdings irrtümlich Donald getauft, den ewigen Loser aus der Welt von Micky Maus. Immerhin hat er einen dicken Knopf, und der funktioniert auch, lässt er uns wissen.

Und was lernen wir aus diesem infantilen Gebrabbel? Die Welt wird doch nicht von Clowns regiert, wie wir immer glauben, sondern von Leuten, die über das Entwicklungsstadium des Kindergartens noch nicht entscheidend hinausgekommen sind. Und wo sind die Gelehrten, die ihnen die gefährlichen Spielzeuge wegnehmen und durch Modelleisenbahnen ersetzen? Sie dienen diesen Eseln - das ist wohl das ganze Problem.

Ab Samstag wird das Wetter endlich besser. Foto: Karl Erhard Vögele

Ab Samstag wird das Wetter endlich besser. Foto: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 119338   Autor: Harald Denckmann   vom 04.01.2018 17.14

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