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Sonntag,
der 25. Februar 2018





Lübeck Erleben

Gutachter fordern Erdkabel von Göhl nach Lübeck

Der Kreis Ostholstein hat am Donnerstag den beteiligten Kommunen das von ihm beauftragte Gutachten zum geplanten Bau einer 380 kV-Leitung von Göhl nach Lübeck vorgestellt. Die Gutachter, Prof. Dr. Jarass und Prof. Dr. Brakelmann, haben dabei mehrere Kabelvarianten auf der Basis von 110 kV- und 380 kV-Leitungen untersucht.

Das Fazit: "Die derzeit geplante Freileitung Lübeck - Göhl belastet massiv die Umwelt, da sie trotz größerer Umwege bebaute Gebiete berühren werde. Sie wurde von der Bundesnetzagentur mit der schlechtesten Bewertung im Umweltbericht versehen. Darüber hinaus ist sie völlig überdimensioniert, da die Auslastung der geplanten 380-kV-Freileitung nur bei etwa zehn Prozent liegen wird."

Es gebe günstigere Alternativen, die als Kabel mit viel geringerem Aufwand unter der Erde verlegt werden können. So könnten die Leitungen auf direkterem, kürzerem Weg und teilweise in normalen Gräben an Straßen und Wegen in Breiten von 2,3 Meter bis 3,8 Meter verlegt werden. Eine 380 kV-Leitung würde eine Breite von 50 Meter haben. Außerdem war dafür etwa alle 900 Meter eine Übergabestation vorgesehen.

Weiterer Vorteil nach Meinung des Kreises Ostholstein: "Die Kabelvarianten sind dadurch zum Teil sogar preiswerter als die von der TenneT geplanten Freileitungen."

Landrat Reinhard Sager freute sich über das Ergebnis der Untersuchung und betonte: "Das Gutachten bestätigt unsere Einschätzung und stellt eine belastbare Grundlage dar, um in der weiteren Planung einerseits dem Ziel gerecht zu werden, den Strom aus den Windenergieanlagen abzuführen, und andererseits den Schutz der Menschen und der Umwelt noch besser sicherzustellen." Landrat Sager und die Kommunen wollen nun die von den Gutachtern erarbeiteten Alternativen dem zuständigen Minister überreichen, um sie in den weiteren Planungsprozess einzubringen.

Die geplante Ostküstenleitung von Göhl nach Lübeck könnte nach Angaben von Gutachtern als kostengünstiges Erdkabel verlegt werden. Foto: Oliver Klink

Die geplante Ostküstenleitung von Göhl nach Lübeck könnte nach Angaben von Gutachtern als kostengünstiges Erdkabel verlegt werden. Foto: Oliver Klink


Text-Nummer: 119339   Autor: Kreis OH/red.   vom 04.01.2018 17.21

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