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der 25. Juni 2018






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10.01.2018 13.43


Hansemuseum blickt auf erfolgreiches Jahr zurück

Auf ein erfolgreiches Jahr 2017 blickt das Europäische Hansemuseum zurück. Mit rund 114.000 Besucherinnen und Besuchern ist das Haus das bestbesuchte Museum in Lübeck. Einen Rückblick sowie den Ausblick auf 2018 gab Direktorin Dr. Felicia Sternfeld am Mittwoch vor der Presse.



Bei der Aufteilung der Besucher nach Herkunftsorten belegen Schleswig-Holsteiner mit rund 43 Prozent den ersten Platz. Die zweitstärkste Gruppe bilden mit etwa 14 Prozent Besucher aus dem Ausland. Die Gäste kamen dabei aus Dänemark, Schweden, der Schweiz, Frankreich, den Niederlanden sowie aus Großbritannien, dicht gefolgt von Gästen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. 1.400 Gruppen bestellten eine Führung.

Besonders erfreulich sei die Zustimmung der Gäste, betonte Dr. Sternfeld. 93 Prozent würden einen Besuch des Europäischen Hansemuseums weiterempfehlen. 79 Prozent gaben an, einen weiteren Besuch in Aussicht zu nehmen. Auch in Fachkreisen habe das neue Museum überzeugt. So wurde Andreas Heller mit dem Deutschen Architektur-Museumspreis 2017 ausgezeichnet und für das europäische Pendant nominiert.

Die Sonderausstellungen stießen ebenso auf Interesse wie der erstmals angebotene Hansemuseums-Kultursommer, der rund 8.000 Zuhörer auf die große Terrasse lockte. Positiv bewerten die Mitarbeiter auch das Weihnachtswunderland an gleicher Stelle, das in Zusammenarbeit mit dem Lübecker Travemünde Marketing organisiert wurde. Hier ließe sich allerdings der Bekanntheitsgrad noch steigern.

Einige "Formate" wurden neu erfunden und sollen fortgesetzt werden. Dazu zählen die Veranstaltungsreihe "Grenzenlos erfolgreich?" mit Fachleuten aus der Wirtschaft, der Kultursommer oder die App "actionbound", mit der vor allem jüngere Menschen bei einer Stadtrallye Einblicke in die Geschichte tun können.

Zwei Sonderausstellungen sind für 2018 in Planung, berichtete Tillmann Bendikowski. Eine steht unter dem Stichwort "Der Konsens", die andere ist in Verbindung mit dem 875-jährigen Stadtjubiläum geplant. "Der Konsens" versucht, ein eigentlich nicht sichtbares Thema zum Gegenstand von Überlegungen und Erkenntnissen zu machen. Gemeint ist der Prozess, wie unterschiedliche Interessen bei grundlegenden Fragen zu einem Konsens geführt werden können. Historisch wird das an einem Hansetag des Jahres 1518 und aktuell an einer Sitzung des Europarates im Jahre 2018 deutlich gemacht.

Neu ist ein Flyer, der alle Vierteljahre erscheint und die Veranstaltungen und Ausstellungen dreier Monate übersichtlich zusammenfasst. Neu gestaltet wurde auch die Dauerkarte. Sie ist jetzt im Scheckkartenformat zu haben, kostet im Normalfall 45, ermäßigt 30 Euro und 25 Euro für Kinder.

Rundum zufrieden zeigte sich auch Max Schön, Vorsitzender der Possehl-Stiftung, die die Mittel für den Bau des Museums zur Verfügung stellte. Die Entwicklung sei stetig. 2015, im Jahr der Eröffnung, wurden rund 100.000 Besucher gezählt. Hierbei sei zu berücksichtigen, dass nach der Eröffnung im Mai nur sieben voll Monate zur Verfügung standen. 2016 kamen 113.000 Gäste und im vergangenen Jahr – wie erwähnt – 114.000, wobei die 8.000 Besucher des Kultursommers nicht mitgezählt sind.

Autor: TD

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