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Sonntag,
der 25. Februar 2018






GAL: Kein Salz auf die Gehwege!

Die GAL gibt einen Infoflyer heraus, der darauf hinweist, dass Auftaumittel, wie zum Beispiel Streusalz in Lübeck nicht erlaubt sind. Gleichzeitig werden die von Experten empfohlenen umweltschonenden Streumittel genannt.

"In den kommenden Tagen werden wir den Flyer überall dort verteilen, wo es Streusalz zu kaufen gibt. Wer uns dabei unterstützen möchte, kann den Flyer auf unserer Internetseite herunterladen und ausdrucken", so Katja Mentz, GAL-Mitglied der Bürgerschaft. Der Ausschuss für Umwelt, Sicherheit und Ordnung hatte im vergangenen Winter einen Antrag der GAL abgelehnt, die Bürgerinnen und Bürger per Postwurfsendung über ein Salzstreuverbot aufzuklären. Der Antrag wurde jedoch abgelehnt, die Verwaltung könne dies nicht leisten.

"Ein Lübecker Bürger hatte sich dagegen die Mühe gemacht, an Händler zu schreiben und diese dazu aufzufordern, Streusalz aus dem Verkauf zu nehmen und stattdessen Alternativen zu nehmen", berichtet Katja Mentz. "Diese Initiative fanden wir hervorragend und greifen das Anliegen gern auf, auf die Umweltschädigung durch Streusalz jährlich hinzuweisen."

Auf der Internetseite www.gal-luebeck.de kann der Flyer heruntergeladen werden.

Der Inhalt des Flyers:

(")Salzverzicht für Bäume, Tierpfoten und Grundwasser

Bei Schnee und Glatteis sind Lübecks BürgerInnen verpflichtet, die Gehwege bis 08:00 Uhr zu räumen bzw. abzustreuen. Auftaumittel, wie z.B. Streusalz sind nicht erlaubt! Viele wissen dies nicht, denn Streusalz gibt es weiterhin in vielen Lebensmittel- oder Baumärkten zu kaufen. "Als Streugut auf öffentlichen Gehwegen sind jedoch nur abstumpfende Mittel zugelassen. Geeignete Streumittel sind z.B. scharfkörniger und trockener Sand. Sehr wirksam und preisgünstig ist Blähtongranulat. Streumittel sind in jedem Baumarkt erhältlich“, empfehlen die Entsorgungsbetriebe Lübeck auf ihrer Internetseite.

Das Umweltbundesamt und Naturschutzverbände empfehlen umweltschonende Streumittel mit dem Blauen Engel. Fragen Sie nach Alternativen, wenn beim Einkauf ausschließlich Taumittel angeboten werden.

Tiere und Pflanzen leiden unter dem Salz. Die Folgen des Streusalzeinsatzes zeigen sich jedoch oft erst im Frühjahr und Sommer, wenn salzgeschädigte Straßenbäume trotz ausreichender Niederschläge allmählich vertrocknen, denn Salz schädigt die Wurzeln der Bäume, so dass sie weniger Wasser aufnehmen können. Es vernichtet aber auch Begleitvegetation und Mikroorganismen, die für Bodenlockerung und Wasserspeicherung sorgen. Damit hat Streusalz gleich mehrere schädliche Wirkungen auf die städtische Ökologie. Nicht nur Pflanzen leiden unter dem Salz. Viele Tiere entzünden sich am Streusalz die Pfoten.

Außerdem kann das Salz zur Versalzung des Grundwassers beitragen. Neben den ökologischen Folgen verursacht Streusalz auch ökonomische Schäden wie die Korrosion an Brücken und Kraftfahrzeugen.

Obendrein gefriert bei Temperaturen unter minus 7 Grad Celsius der durch Salz angetaute Schnee als Wasser, so dass die Wege dann zu Eisflächen und glatter als vorher werden.

Verwenden Sie aus diesen Gründen bitte salzfreie, abstumpfende Streumittel wie Granulate, Split, Sand oder Kies. Diese schonen die Umwelt und auch Ihr Portemonnaie: Denn umweltschonendes Streugut kann nach dem Zusammenfegen wiederverwendet werden.(")

Katja Mentz ruft die Lübecker dazu auf, umweltfreundliche Streumittel zu verwenden.

Katja Mentz ruft die Lübecker dazu auf, umweltfreundliche Streumittel zu verwenden.


Text-Nummer: 119451   Autor: GAL   vom 10.01.2018 18.35

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