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Freitag,
der 19. Oktober 2018






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18.01.2018 11.27


Friederike bringt Straßenverkehr zum Erliegen

Die Ausläufer des Orkantiefs Friederike haben Lübeck und das Umland erreicht und haben den Verkehr fast zum Erliegen gebracht. Der Busverkehr in Lübeck stand still, auch der Herrentunnel war stundenlang gesperrt. Auf der Nordtangente geht nichts mehr. Für mehrere Freiwillige Feuerwehren wurde Alarmbereitschaft ausgelöst. Die Polizei verzeichnete in Lübeck 144 Einsätze.



An den Steigungen ist Schluss in Lübeck. Die Busse haben in der Wahmstraße und in der Holstenstraße erhebliche Probleme. Ein Ausweichen ist nicht möglich. Auch an der Untertrave und in der Kanalstraße ruht der Verkehr. Am Mittag wurde der Busverkehr eingestellt. Erst am Nachmittag konnten die ersten Linien wieder bedient werden. Mit Verspätungen ist bis in die Nacht zu rechnen.



Die A1 zwischen Lübeck und Hamburg war am Vormittag wegen drei Unfällen in beide Richtungen vollständig gesperrt. Auch am Mittag behinderten noch Lkw den Verkehr. Am Herrentunnel hatte sich gegen 11 Uhr an der Steigung ein Lkw quer gestellt, erst kurz vor 14 Uhr war die Strecke wieder frei. Auch viele Autobahnanschlussstellen waren durch Lkw blockiert. Auch die Bahnstrecke nach Hamburg war wegen umgestürzter Bäume blockiert. Reisende sollten sich vor der Abfahrt informieren.



Der Winterdienst ist im Volleinsatz. Er kommt allerdings nicht weiter. Die Streufahrzeuge stehen ebenso im Stau wie alle anderen Fahrzeuge.

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Die Feuerwehr ist ebenfalls im Einsatz. Der schwere Schnee führt zu umstürzenden Bäumen und abknickenden Ästen. So war die Friedhofsallee mehrere Stunden voll gesperrt, da große Äste abbrachen.

Die Feuerwehr war gezwungen, den Krankentransport einzustellen, um die im Stadtgebiet verteilten Einsatzfahrzeuge für die Notfallrettung freizuhalten. Seit etwa 15 Uhr konnte diese Maßnahme wieder aufgehoben werden, so dass gegenwärtig nur noch Ferntransporte von der Einstellung betroffen sind.

Bis zum frühen Nachmittag musste die Feuerwehr Lübeck zu etwa 50 witterungsbedingten Unfällen und umgestürzten Bäumen, welche durch die Schneelast auf Straßen, Bahngleise und Häuser gedrückt wurden, ausrücken.


Einige Straßen blieben bis in den Abend gesperrt. Foto: Oliver Klink

Im Bereich des Rettungsdienstes kam es bislang aufgrund der glatten Gehwege zu etwa 20 Stürzen, die medizinisch betreut werden mussten.


Die A1 an der Anschlussstelle Moisling. Foto: Timo Spethmann

Die Lage verbesserte sich am Nachmittag nur langsam. Es ist weiterhin mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Die Polizei meldete kurz nach 15 Uhr eine leichte Entspannung der Lage. Man arbeite die Einsätze ab. Größere Unfälle gab es bis zu diesem Zeitpunkt in Lübeck nicht.

Die Feuerwehr Lübeck befindet sich bis auf weiteres mit den vier Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und zur Zeit zehn Freiwilligen Feuerwehren im Dauereinsatz. Mit einer wetterbedingten Entlastung wird frühestens zu den Abendstunden gerechnet.

Autor: VG/PM

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