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der 24. Juni 2018






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20.01.2018 12.33


Museum für Natur und Umwelt trauert um Walter Hähnel

Das Lübecker Museum für Natur und Umwelt trauert um den am Dienstag, 16. Januar, verstorbenen geologischen Präparator Walter Hähnel, der dem Museum über viele Jahre eng verbunden war. Er wurde 1913 in Hamburg-Bergedorf geboren und ist am 16. Januar 2018 mit 104 Jahren in Lübeck verstorben.

Walter Hähnel war dem Museum für Natur und Umwelt lange Jahre freundschaftlich verbunden und hat die Wissenschaft und die Bildungsarbeit des Hauses engagiert und tatkräftig unterstützt. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Museums trauern um Walter Hähnel. "Wir werden Walter Hähnel vermissen – als Gesprächspartner, der mit seinen umfassenden Kenntnissen und Erfahrungen kritisch auf die Gegenwart und aktuelle Entwicklungen blickte. Seine Neugierde auf die Welt und seine Freude an der Erforschung von Zusammenhängen werden uns in Erinnerung bleiben", so Museumsleiterin Dr. Susanne Füting.

Bis ins hohe Alter hinein hat Walter Hähnel in den geologischen und zoologischen Sammlungen des Museums ehrenamtlich mitgearbeitet. Die Bearbeitung einer historischen Sammlung heimischer Schnecken und Muscheln der Region und die konservatorisch notwendige Umbettung in neue Sammlungsgefäße sind ihm zu verdanken. Ein anderes Projekt war die Vorbereitung einer Schaueinheit im Haus, die anhand von Vogelschädeln die Verschiedenheit von deren Schnabelformen als hoch spezialisierte Werkzeuge für unterschiedliche Zwecke bei der Nahrungssuche darstellte. Mit Interesse hat er die aktuellen Grabungsarbeiten des Museums für Natur und neue Funde von Meeresfossilien durch das Grabungsteam in Pampau der Grabungsstelle des Museums verfolgt. Es war Walter Hähnel eine Freude, noch miterleben zu können, dass etliche seiner Erdschichtenbilder in der Ausstellung "Böden schreiben Geschichte" im Haus gezeigt werden. Noch 2016 und 2017 ist er einige Male ins Haus zu Veranstaltungen und zu Besichtigung der Ausstellung gekommen. Auf Walter Hähnel gehen entscheidende Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der so genannten "Lackfilm-Methode" zurück, die er nach ihrer Erfindung um 1930 durch den Geologen und Paläontologen Ehrhard Voigt mit wichtigen Beiträgen beförderte. Unter dem Titel "Die Lackfilmmethode zur Konservierung geologischer Objekte" hat er 1961 in der Zeitschrift "Der Präparator" seine Erkenntnisse veröffentlicht.

Walter Hähnel war davon überzeugt, dass fundiertes naturwissenschaftliche Wissen und das Wissen um ökologische Zusammenhänge sehr wichtig ist. Er hat darum die Bildungsarbeit des Museums finanziell unterstützt und sich auch öffentlich als Fürsprecher für die Weiterentwicklung des Hauses in seiner Funktion als Umweltbildungszentrum eingesetzt.

Autor: Museen

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