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Sonnabend,
der 23. Juni 2018






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25.01.2018 10.29


Montags-gegen-Atomkraft zum 350. Mal

Am vergangenen Montag war es soweit: Zum 350. Mal traf sich das Bündnis "Montags-gegen-Atomkraft" vor dem Lübecker Rathaus. Seit sieben Jahren gehen Bürgerinnen und Bürger an jedem Montag um 18 Uhr für eine halbe Stunde auf die Straße und protestieren gegen die Nutzung der Kernkraft.

Zum ersten Jahrestag 2011 schrieb die Lübecker Pröpstin Petra Kallies in einem Grußwort: "Ich danke den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Aktion Montags-gegen-Atomkraft für ihre Beharrlichkeit. Sie lassen es nicht zu, dass wir Lübecker das Thema verdrängen. Atomkraft ist eine unsichere Energiequelle, gefährlich und eine ökologische Belastung für viele nachfolgende Generationen. Der Ausstieg aus der Atomkraft und die Hinwendung zu regenerativen Energiequellen erfordert allerdings nicht nur ein gesamtwirtschaftliches und politisches, sondern auch ein persönliches Umdenken."

Bis heute hat sich nicht geändert, dass die Teilnehmer/innen Montag für Montag daran erinnern wollen, mit welchen Risiken und Gefahren das Betreiben von Atomkraftwerken verbunden ist. Überall auf der Welt, auch bei uns in Deutschland, können sich die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima wiederholen. Aber es gibt auch die Vielzahl an Störfällen und Unfällen, die es zu nicht mehr als einer Randnotiz schaffen. Erst am vergangenen Montag meinte darum eine Passantin: "Gut, dass sie immer noch da stehen und auf diesen Irrsinn hinweisen".

Aber es hat sich in sieben Jahren auch etwas geändert: Das Thema ist nicht mehr alleine "Atomkraft. Nein danke". Das Spektrum ist breiter geworden und orientiert sich inzwischen am Klimaschutz. Es ist die Öffnung von der Anti-AKW-Kundgebung hin zu einer Bandbreite, die die weltweit fortschreitende Umweltzerstörung und Klimakatastrophe aufgreift. Es sind einmal Themen wie: Ende der AKW-Nutzung, AKW-Sicherheit, AKW-Rückbau, Lagerung des Atommülls, Umgang mit dem Atomschutt. Aber dann auch: Fracking, Kohleverstromung, Energiewende, erneuerbare Energien, Energiegenossenschaften, Klimapolitik, Klimakonferenzen.

Hin und wieder kommt als Frage: "Wie lange wollt Ihr das denn noch machen?" Die Antwort eines Teilnehmers war: "Bis es geschafft ist und wir unseren Kindern und Enkelkindern eine Welt hinterlassen, in der sie gut leben können". Diese Antwort behält ihre Gültigkeit.

Autor: Peter Parge

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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