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Donnerstag,
der 22. Februar 2018






Drei Menschen sterben bei Unfall auf der A1

Einen schrecklichen Unfall gab es am Sonntagmorgen gegen 0.27 Uhr auf der A1 zwischen Hamburg und Lübeck. Zwei Fahrzeuge berührten sich, dabei überschlug sich ein Skoda. Zwei weitere Fahrzeuge rasten in die Unfallstelle. Beim unverletzt gebliebenen Unfallverursacher besteht der Verdacht, dass er unter Alkoholeinfluss stand.



Den Rettern bot sich ein Horror-Bild. Ein Fahrzeug war kaum noch zu erkennen. Trümmerteile verteilten sich auf über 300 Meter der Autobahn zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe. Für die drei Menschen im Skoda kam jede Hilfe zu spät. Sie starben noch an der Unfallstelle, zwei weiter wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht.


Ein 24-jähriger Hamburger befuhr mit einem VW Golf die BAB 1 auf dem mittleren Fahrstreifen Richtung Norden. Zeugenaussagen zufolge überfuhr der 24-jährige dabei bereits vor dem eigentlichen Unfall wiederholt unkontrolliert die Fahrbahnbegrenzung zum rechten Fahrstreifen. Dort fahrende Fahrzeuge mussten auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden. Zur Unfallzeit kollidierte der Hamburger bei einem solchen "Manöver" mit einem rechts neben ihm fahrenden Skoda. In dem Skoda befanden sich drei männliche Personen aus Wismar. Der Skoda kam durch die Kollision nach rechts von Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und wurde dabei, auf dem Dach liegend, zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Der 24-jährige Hamburger verlor ebenfalls die Kontrolle über seinen Golf und stieß gegen die Mittelschutzplanke. Im weiteren Verlauf kollidieren noch zwei weitere Fahrzeuge mit dem auf dem Dach liegenden Skoda. Hierbei handelte es sich um einen Jeep Cherokee (Fahrer war ein 49-jähriger Mann aus dem Raum Rostock) sowie ein VW Golf (Fahrer: 38 Jahre aus dem Raum Bad Oldesloe).

Die drei Insassen des Skoda erlagen noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der 24-jährge sowie der Fahrer des Jeeps wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser eingeliefert. Der 38-jährige Golffahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 100.000 Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei dem Unfallverursacher Atemalkoholgeruch fest. Darauf wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Nach Rücksprache mit der zuständigen
Staatsanwaltschaft Lübeck ordnete diese für die Unfallaufnahme zudem die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die Autobahn blieb in Richtung Norden bis 7.30 Uhr gesperrt.

Zwei weitere Autos fuhren gegen den umgestürzten Skoda. Fotos: GV

Zwei weitere Autos fuhren gegen den umgestürzten Skoda. Fotos: GV


Text-Nummer: 119805   Autor: VG/PD RZ   vom 28.01.2018 09.38

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