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Freitag,
der 21. September 2018






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31.01.2018 20.31


Findefuchs: Integration als tierischer Spaß

Mehr als andere Theater in Norddeutschland legen die Bühnen Lübeck Wert auf gründliche Jugendarbeit. Der "Spielclub Zwei" - elf Kinder aus verschiedenen Ländern – lud am Mittwoch ins Studio der Kammerspiele ein. "Findefuchs" hieß das selbst erarbeitete Stück nach einem Bilderbuch von Irina Korschunow.



Sechs Monate habe man probiert, sagte Theaterpädagogin Katrin Ötting zu Beginn. Nun seien auch die Mitwirkenden gespannt auf das Ergebnis. "Findefuchs" ist natürlich kein Theaterstück im üblichen Sinne. Es geht um ein Thema, zu dem man sich Gedanken gemacht hat, um sie in Bildern, mit Texten, Musik und viel Bewegung umzusetzen.

Das Thema führt in den Wald zu Familie Fuchs. Zunächst zeigen und erzählen die jungen Darsteller, was sie alles über das Leben von Füchsen in Erfahrung gebracht haben: Größe, Lebensdauer, Nahrungsquellen, Gewohnheiten. Dann geht es ins Spiel.

Mutter Fuchs findet auf der Suche nach Futter ein kleines, elternloses Füchslein. Die Nachbarn raten ihr, das Kleine nicht aufzunehmen. Immerhin habe sie, die Füchsin, doch selber drei Kinder zu ernähren. Aber die Füchsin hat ein großes Herz. Sie rettet das Kleine vor dem großen Hund und dem gefährlichen Dachs. Im Bau setzt sie den "Findefuchs" unter ihre eigenen Kinder und sagt: Der gehört jetzt zu uns. Wie es scheint, gelingt die Integration geradezu perfekt.

Mit der Vorführung der Szenen ist das Stück im Studio noch nicht zu Ende. Zuschauer, klein und groß, werden eingeladen, weiter am Thema zu arbeiten. Es gibt vier Gruppen, die malen, schreiben, Pantomime spielen oder sich zu Standbildern gruppieren sollen. Nach kurzer Pause werden die Gruppenarbeiten unter Leitung von Katrin Ötting als neue Version des Themas aufgeführt. Merke: Wiederholung tut der Erkenntnis gut.

Dass das Thema der "tierischen Integration" durchaus etwas mit dem Alltag der Menschen zu tun haben kann, zeigt der Hinweis im Programm, dass in den Elternhäusern der Mitwirkenden nicht nur Deutsch, sondern auch Türkisch, Russisch, Armenisch oder Kurdisch gesprochen wird. In der Schule beginnt dann auch hier "der Ernst des Lebens".

Mit dabei sind Eren-Mesut Ates, Nea Doose, Dalya Gerdi, Jacob Gutberlet, Coco Hartweg, Elen Khatchatryar, Niels Langnäse, Ida Radloff, Katharina Starke, Aleyna Turan und Irina Winterholler. Eine weitere Aufführung gibt es am Donnerstag um 17 Uhr.

Autor: TD

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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