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Freitag,
der 25. Mai 2018





Lübeck Erleben

Gute Entwicklung beim Palliativnetz Travebogen

Das Lübecker Palliativnetz Travebogen hat im vergangenen Jahr insgesamt 1159 Schwerstkranke und sterbende Menschen in der Häuslichkeit begleitet. "Die Akzeptanz bei Patienten, Angehörigen und Ärzten für unsere Arbeit wächst immer weiter", sagt Geschäftsführer Thomas Schell.

Im Vorjahr unterstützte das Palliativnetz 1075 Patienten mit schweren Erkrankungen in Ihrem Wunsch, möglichst lange zu Hause bleiben zu können, wenn möglich bis zum Versterben. Hintergrund sei vor allem die verbesserte Lebensqualität für die Patienten durch die Behandlung von z.B. Schmerzen, Hilfe bei psychischen Problemen und anderen belastenden Symptomen. Die Begleitung ist auch eine wichtige Größe in der Unterstützung der An- und Zugehörigen, die evtl. rund um die Uhr für die Versorgung der Betroffenen verantwortlich sind.

Aber auch die Entlastung für Hausärzte und Kliniken, die die Patienten verlässlich in die häusliche Betreuung entlassen können, würde eine wichtige Rolle spielen. "Dabei nehmen wir einen deutlich wachsenden Bedarf wahr" betont Schell, der in Lübeck derzeit das erstze Ambulante Palliativzentrum mit Akademie und Tageshospiz in Schleswig-Holstein plant. Zurzeit läuft ein Architekturwettbewerb unter Studenten der Lübecker Fachhochschule.

Alleine im Raum Lübeck (Region Ost) begleitete Travebogen im vergangenen Jahr insgesamt 522 Menschen (2016: 410). Im Kreis Stormarn (Region Süd) versorgte das Netz 185 Menschen (2016: 169), in Bad Segeberg und Umgebung (Region Nord) 224 Personen (2016: 225) und rund um Kaltenkirchen 178 Patienten (2016: 201). Im Durchschnitt betreute das Palliativnetz seine Patienten 32 Tage lang.

Das 2009 gegründete Palliativnetz Travebogen ist ein Zusammenschluss aus Ärzten, Pflegediensten, ambulanten Hospizdiensten, stationären Einrichtungen, Therapeuten und Ehrenamtlichen, die eine umfassende palliative Betreuung gewährleisten. Das Ziel ist es, schwerstkranken Menschen ein Sterben mit sehr guter Symptomkontrolle in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Travebogen ist in Lübeck und Teilen von Ostholstein sowie in den Kreisen Segeberg und Stormarn aktiv.

Thomas Schell, Geschäftsführer des Palliativnetz Travebogen e.V. Foto: Travebogen

Thomas Schell, Geschäftsführer des Palliativnetz Travebogen e.V. Foto: Travebogen


Text-Nummer: 119898   Autor: Travebogen   vom 01.02.2018 12.23

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