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HL-live.de - Nachrichten aus Lübeck

Freitag,
der 20. September 2018






Lübeck:

Zwei Jahre Diskussion: WLAN in Unterkünften

Seit über zwei Jahren wird in der Lübecker Politik über kabellose Internetzugänge in Flüchtlingsunterkünften diskutiert. Jetzt gibt es endlich eine Entscheidung. Ein privater Betreiber darf das Netz aufbauen, wenn es der Stadt nichts kostet.

Manche Dinge dauern etwas länger: Als im Jahr 2015 viele Flüchtlinge nach Deutschland kamen, war eine Kommunikation über Internet ihre einzige Verbindung in die Heimat. Dafür mussten sie aber teure Handkarten nutzen. In der Lübecker Politik entstand sehr schnell die Idee, dass man ein preisgünstiges WLAN aufbauen müsse. Die Initiative "Freifunk" handelte schnell und errichtete am Containerlager auf dem Volksfestplatz einen kostenlosen Internetzugang. In den städtischen Unterkünften war das nicht möglich.

Die Lübecker Verwaltung beauftragte ein Beratungsunternehmen. Das sollte prüfen, wie man ein WLAN installieren könne. Das kam auf Kosten von 7000 bis 12.000 Euro pro Standort plus 40 bis 60 Euro pro Monat. Die Stadt möchte insgesamt neun Unterkünfte abdecken.

Die Berater prüften auch das Angebot von Volker Dettmer, der bei den Lübecker Freifunkern aktiv ist und Unterkünfte in Bad Schwartau mit WLAN ausgestattet hat. Er kommt auf einen wesentlich geringeren Betrag, der die Stadtkasse nicht belasten würde. Zwischen drei und fünf Euro pro Monat müssten die Flüchtlinge bezahlen. Wenn der Sozialausschuss am Dienstag zustimmt, kann er los legen.

Nach langer Diskussion bekommen die Unterkünfte für Flüchtlinge jetzt doch Internet. Die Stadt gibt aber kein Geld dazu. Foto: TA/Archiv

Nach langer Diskussion bekommen die Unterkünfte für Flüchtlinge jetzt doch Internet. Die Stadt gibt aber kein Geld dazu. Foto: TA/Archiv


Text-Nummer: 119940   Autor: VG   vom 03.02.2018 11.01

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