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12.02.2018 16.48


Handball-Beachboys: Doppelspiel am Wochenende

Am letzten Freitag fand in der Trainingszeit um 18.30 Uhr das Nachholspiel gegen den TSV Süsel statt. Die "Beachboys" des TSV Travemünde erwischten einen guten Start, nach drei Minuten führte die Mannschaft mit 3:0.

Dies sollte eigentlich Sicherheit geben, doch der Süsel holte schnell auf. Nach 9 Minuten stand es 6:5, weil Travemünde viel zu hektisch spielte und einfach Torchancen nicht nutze. Auszeit durch den Trainer Andy Klinkmüller in der zehnten Minute und eine kurze Ansprache brachten die Wende. Die Abwehr stand jetzt besser was zu schnellen Ballgewinnen führte und einfachen Toren. Zudem klappten jetzt auch die Spielzüge und nach 18 Minuten war der TSV Travemünde Süsel auf 15:5 enteilt. Dann konnte auch Süsel wieder netzen, kam aber im weiteren Verlauf nicht wirklich heran. Mit 21:10 ging es in die Pause und auf Seiten von Travemünde musste der erste Ausfall hingenommen werden. Julain Betz hatte starke Leistenschmerzen und kam nur noch einmal auf das Feld zum 7m in der Schlußminute. Mehr war bei Julian nicht drin. Der Rest der Mannschaft baute den Vorsprung mit schönen Spielzügen und Anspielen an den Kreis, weiter aus zum 39:17 Endstand. Nach dem Spiel hieß es für alle Kräfte sammeln für das erwartete schwere Spiel am Samstag.

Es spielten für den TSV Travemünde:
Im Tor: Thore Schönhoff, Max Gündling
Feld: Luka Klähn (3), Julian Betz (3/2), Tobias Lesch (2), Tom Wiehrdt, Tim Dietrich (9), Jannis Rock (10), Julian Brandt (4) und Jan Bergmann (8).

Nachmittags um 15.30 Uhr fuhr die Mannschaft nach Oldenburg, um gegen die HSG Wagrien an zu treten. Leider wieder mit einem sehr kleinen und angeschlagenen Kader. Tim Dietrich riss an diesem Wochenende das größte Sportprogramm ab. Am Freitag Training bei der mD und dann Spiel bei der mC und Samstag ähnlich, erst Punktspiel mit der mD um anschließend noch bei der mC auszuhelfen. Dafür reichte die Kraft dann doch nicht mehr ganz, aber ein großes Dankeschön für diese Bereitschaft. Die Kraft war es dann auch, welche in diesem Spiel gegen die HSG Wagrien dem TSV Travemünde fehlte um das Spiel zu gewinnen. Die 1. Halbzeit führte die Mannschaft die ganze Zeit, konnte sich aber nie so richtig absetzen. Der Gegner konnte auch auf Grund der Unkonzentriertheit viele einfache Tore werfen. Maximal auf 4 Tore (12:8 in der 16 Minute) konnte sich Travemünde absetzten, dann kam der Gegner wieder auf 2 Tore heran, dann wieder 4 Tore Vorsprung usw.. Am Ende ging es mit 14:12 in die Halbzeitpause. Es war kein schönes Spiel und viele Wechsel Möglichkeiten hatte der TSV Travemünde nicht. Nur zu viele angeschlagene Spieler, doch mit einer ruhigen Spielweise könnte man das Spiel gut über die Bühne bringen.

Doch nach der Pause drehte die HSG das Spiel innerhalb von 5 Minuten, weil dem TSV im Angriff jetzt ein Fehler nach dem anderen unterlief. Statt verwalten und den Vorsprung halen, mussten jetzt extra Kräfte mobilisiert werden und ein 6 Tore Rückstand aufgeholt werden (21:15 in der 33 Minute). Alles war noch drin, doch die Gäste konnten nichts mehr frisches von der Bank bringen. Alles was da saß, waren angeschlagene Spieler die ein nun erforderliches Tempospiel nicht mehr mitgehen konnten. Luka Klähn führte, wie in den letzten Spielen gut Regie auf dem Feld und die Nebenleute gaben nochmal alles. In der 44 Minute stand es dann 22:23 und der Ausgleich sowie ein Sieg waren wieder greifbar nah. Leider konnte der Trainer Andy Klinkmüller keine Auszeit mehr nehmen. Die Beachboys haben sich gut heran gekämpft und alles wieder in eigener Hand. Doch wie schon im ganzen Spiel, machte der TSV Travemünde zu viele Fehler, welche zu leichten Ballverlusten führten und den Gegner zu einfachen Toren verhalf. Somit ging das Spiel am Ende mit 24:27 verloren.

Es spielten für den TSV Travemünde:
Im Tor: Thore Schönhoff, Max Gündling
Feld: Luka Klähn (5), Julian Betz (1), Tobias Lesch (4), Tom Wiehrdt, Tim Dietrich, Jannis Rock (7), Julian Brandt (4) und Jan Bergmann (3).

"Dies war ein sehr Kräfte zehrendes Wochenende für uns. Leider verlieren wir zu oft die knappen und entscheidenden Spiele, weil wir da zu unkonzentriert spielen und zu viele Fehler machen. Diese kosten uns dann immer den Sieg. Zudem haben wir ständig Ausfälle zu kompensieren, was uns mal gut und mal nicht so gut gelingt. Dies ist im Moment sehr deprimierend. Es macht trotzdem sehr viel Spaß den Jungs beim Spielen zu sehen. Es ist immer eine geschlossene Mannschaftsleistung, weil wir vieles Spielerisch lösen und den besserstehenden Nebenmann sehen und suchen. Alle bringen sich in der Abwehr und vor allem auch als Torschützen mit ein, dass ist bei vielen Mannschaften nicht der Fall. Wir müssen die Fehler wieder minimieren und dann gewinnen wir auch solche Spiele", das Statement des Trainers Andy Klinkmüller nach dem sportlichen Wochenende.

Autor: Verein

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