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Sonnabend,
der 18. August 2018






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14.02.2018 11.48


Zahl der Einbrüche weiter rückläufig

Die von der Landespolizei Schleswig-Holstein registrierten Eingangszahlen zu Wohnungseinbrüchen für 2017 sind auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Im Jahr 2017 wurden 5492 Einbrüche und Einbruchsversuche aufgenommen – im Jahr 2015 waren es noch 9095. Zudem ist der Anteil der erfolglosen Einbruchsversuche an der Gesamtzahl gestiegen.

"Schleswig-Holstein ist 2017 sicherer geworden. Das liegt zum einen an einer eindeutigen Schwerpunktsetzung unserer Landespolizei. Die erfolgreiche Umsetzung des landesweiten polizeilichen Konzeptes zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchdiebstahls hat unter anderem zur Ermittlung und zu Festnahmen von Tatverdächtigen in mindestens 126 Fällen geführt, die sowohl allein als auch aus Gruppenstrukturen heraus gehandelt haben. Davon wurden 83 allein auf Frischer Tat ertappt. Für diese Erfolge in einem für die Opfer besonders "stark belastenden Kriminalitätsfeld danke ich unserer Polizei heute ausdrücklich“, sagte Innenminister Hans-Joachim Grote bei der Vorstellung der Daten am Mittwoch.

Der Innenminister betonte, dass die zunehmende Eindämmung des Wohnungseinbruchsdiebstahls eine gemeinsame Leistung von Polizei und Gesellschaft sei. Der Besuch von Informations- und Präventionsveranstaltungen der Polizei zum Thema Einbruchschutz sei deutlich gestiegen. Die Förderprogramme für die Verbesserung des Einbruchsschutzes würden hervorragend angenommen. In den vergangenen 14 Monaten seien unter Verwendung von Fördermitteln des Landes in Höhe von knapp drei Millionen Euro 2.780 Wohnungen und Häuser sicherer gemacht worden. "Deshalb bin ich froh, dass die Regierungsfraktionen mit ihren Änderungsanträgen zum Haushalt noch einmal 500.000 Euro zusätzlich bereitstellen. Auch 2018 werden wir deshalb eine Million Euro zur Verfügung haben, um Wohnungen sicherer zu machen", so Grote.

Aus der kürzlich veröffentlichten Dunkelfeldstudie der Polizei sei darüber hinaus ein deutlicher Anstieg der Wachsamkeit der Menschen und auch der Anzeigequote schon bei versuchten Einbrüchen abzulesen. "Diese Mithilfe und diese Hinweise aus der Bevölkerung braucht unsere Polizei auch weiterhin, um so erfolgreich wie bisher arbeiten zu können", so Grote.

Auch im laufenden Winterhalbjahr wurden in Schleswig-Holstein wieder Anhalte- und Sichtkontrollen durchgeführt. Die Anordnung dieser Kontrollen resultierte aus einer fortlaufenden Lageanalyse und der Feststellung besonderer Tathäufungen. Ziel der Maßnahmen ist, nicht nur einen spürbaren Kontrolldruck aufzubauen, sondern vor allem relevante Informationen zu sammeln, um Tat- und Täterzusammenhänge erkennen zu können. Neben intensiven Ermittlungen und umfangreicher Präventionsarbeit gehören auch diese Kontrollen zu den wichtigen Instrumenten, um die Einbruchkriminalität ganzheitlich zu bekämpfen.

Polizeidirektor Axel Behrends betonte, aus Sicht der polizeilichen Kriminalprävention seien das Bewusstsein für Gefahren und Schwachstellen, das richtige Verhalten und die Sicherung des eigenen Wohnraums entscheidende Faktoren, um Einbrechern das Handwerk zu legen. Hier seien im vergangenen Jahr erhebliche Fortschritte gemacht worden. Das Verhältnis von vollendeten zu versuchten Taten habe sich deutlich verschoben. Dies sei aller Wahrscheinlichkeit nach auch auf mehr Sensibilität und bessere Präventionsmaßnahmen zur Eigentumssicherung zurückzuführen, die es weiter auszugestalten gelte.

Autor: InnenMi/red.

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