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07.03.2018 14.46


Langjährige Mitglieder der LYC geehrt

Es war ein Abend prall gefüllt mit Anekdoten, ein Ereignis gespickt mit Erinnerungen, ein Dinner angereichert mit Döntjes. Kurzum: das pralle Leben des Lübecker Yacht-Clubs mit Charme serviert beim Gold- und Silberdinner – so authentisch und speziell, dass DSV-Präsidentin Mona Küppers den Abend als Ehrengast an der Seite der LYC-Vorsitzenden Andrea Varner-Tümmler in vollen Zügen genoss.


Die LYC-Vorsitzende Andrea Varner-Tümmler freute sich über die Ehrengäste: Mona Küppers, DSV-Präsidentin, und Eberhard Wienholt, ein großer Unterstützer des Segelsports.

"Ein herzliches Dankeschön, dass ich dabei sein darf. Dieser Abend ist die Antwort darauf, wie man Mitglieder ehrt und schätzt und damit neue Mitglieder gewinnt", so Küppers. Auch Eberhard Wienholt, ein großer Förderer des Segelsports, zeigte sich nach diesem Abend, an dem die langjährigen Mitglieder des LYC für ihre Treue geehrt wurden, voller Tatendrang: "Dieses geballte Wissen, diese Zusammenkunft von Erfahrung gilt es zu nutzen. Mit einem Brainstorming dieses Knowhows ließen sich viele Probleme des Segelsports lösen." Wienholt hatte mit seiner Unterstützung im vergangenen Jahr großen Anteil an der Erneuerung des LYC-Clubhauses Leuchtenfeld in Travemünde.

Der ehemalige LYC-Vorsitzende Günther Faust führte in bester Tradition eines Conférencier durch den Abend, kramte Details aus dem Seglerleben der Club-Goldjubilare hervor, garnierte die Laudationes mit spitzen Bemerkungen und lieferte sich mit seinem jahrzehntelangen Weggefährten Andreas Stülcken ein Verbal-Duett, als beide für ihre 60-jährige Clubtreue geehrt wurden. "Sie erleben heute eine erstaunlich disziplinierte Gruppe von Mitgliedern", berichtete Faust den Ehrengästen – unter protestierendem Gejohle der Dinner-Teilnehmer.

Die fröhliche Runde erlebte einen geselligen und aufschlussreichen Abend unter Freunden, der so manchen Spitznamen aufklärte. So ist Klaus Körting, der 1989 den Goldcup der Drachen mitorganisiert hatte und 70 Jahre im Verein ist, gemeinhin als "Teddy" bekannt, da er an Bord immer so gemütlich schlafen konnte. Und "Pip heißt Pip, weil er einen Piraten hatte, der Pip hieß", berichtete Faust über Pip Bruhn, der mit seinen 84 Jahren immer noch intensiv die Ostsee bereist. Ohnehin sind die seglerischen Leistungen der Lübecker beeindruckend. Dr. Dietrich Gundermann segelte 35.000 Meilen auf den beiden "Alexander von Humboldt". Noch mehr Strecke hat Detlef Martens im Kielwasser. Allein bei seiner spontanen, aber mehrjährigen Weltumrundung legte er 48.000 Seemeilen zurück. "Bei einer Yacht-Überführung im Atlantik entschied er sich bei Antigua, links abzubiegen", so Faust. Viele weitere waren auf großer Fahrt. Wie Hermann Oehme, der Erfinder des Gold-Dinners, bei seinen Atlantik-Reisen, oder 505-Weltmeister Leon Oehme, der bei seiner Überquerung des Nordatlantiks entgegen aller Wettererfahrung eine gemütliche Überfahrt erlebte. Das Gegenstück machte Helmut Haber durch, der im Indischen Ozean ein zum Glück erfolgreiches Mann-über-Bord-Manöver fahren musste. Als Regatta-Offshore-Segler machte sich Roland Michael in der erfolgreichen deutschen Hochsee-Ära mit sechs Admiral’s Cup-Teilnahmen einen Namen.

Andere segelten erfolgreich auf dem Drachen, wie Rüdiger Karsten, der Kieler Woche und Gold-Cup gewann, oder Dr. Michael Jahnke, der einmal den Felka-Preis von Kiel nach Lübeck entführte. Viele brachten sich in das Vereinsleben ein und waren zur Stelle, wenn eine helfende Hand gebraucht wurde wie Ernst Winkelmann, Ingeborg Axer, Rüdiger Palm, Dr. Reinhard Maaser oder Dr. Mareike Ott-Brenker. Auf dem Ratzeburger See, der Wakenitz und in der Lübecker Bucht zeigten die LYC-Akteure aber auch ihre Jollen-Expertise. Claas-Hendrik Wiechell etwa mit seinem Jollenkreuzer, Harm Harmsen mit seinem pfeilschnellen Piraten oder Rolf Erwert, der in der Trave zum Schrecken der Tretbootfahrer avancierte. Erwert machte sich aber auch durch eine beeindruckende Funktionstätigkeit von der Jugendarbeit bis zum Vereinsvorsitz verdient. Ohne die fleißigen Ehrenamtler und die großen Unterstützer wie Dieter Bruhn, der immer wieder durch große Wohltätigkeit gegenüber dem Club hervorstach, könnte der LYC nicht auf solch ein lebendiges Clubleben zurückblicken. Aber: "Es hat Spaß gemacht für den LYC zu arbeiten", sagte Faust, und Stülcken ergänzte: "Es ist aus tiefster Seele treu, wer so zum Club steht wie Du."

Autor: LYC

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