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08.03.2018 12.55


DGB: Die Frauen müssen weiter aufholen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März feiert der DGB Lübeck auch das hundertjährige Jubiläum des Frauenwahlrechts und würdigt damit das Engagement von Gewerkschafterinnen für Gleichberechtigung.

"In hundert Jahren wurde viel erreicht, vom Wahlrecht bis zum Recht auf eine eigene Karriere. Aber ob nun in Parlamenten oder in Chefetagen: Immer noch bestimmen die Männer das Bild. Frauen müssen sich noch mehr einmischen und Konflikte gemeinsam austragen", sagt Sven Quirder, Vorsitzender des DGB-Stadtverbands Lübeck.

100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts sei der Bundestag so männlich wie seit zwanzig Jahren nicht mehr. Nur ein Drittel der Abgeordneten sind Frauen. "Auch in Lübeck sind wir noch weit von einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis in politischen Ämtern entfernt. Der Frauenanteil in der Bürgerschaft beträgt gerade einmal 24,5 Prozent."

"Es geht nicht nur darum, die Frauen zur Übernahme eines Mandates zu motivieren. Auch die Rahmenbedingungen für kommunalpolitische Arbeit müssen sich ändern, damit sie für Frauen überhaupt interessant sind", betont der Gewerkschafter. "Dort wo Frauen und Männer gleichermaßen ihre Sichtweisen einbringen, werden nachweislich die erfolgreicheren Entscheidungen getroffen." Auch bei den in diesem Frühjahr anstehenden Betriebsratswahlen ermuntern die Gewerkschaften die Kolleginnen, sich für den Betriebsrat aufzustellen.

Von der Prävention sexueller Belästigung über die Einführung neuer digitaler Arbeitsmittel, eine wertschätzende Unternehmenskultur, bis hin zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf entscheiden Kolleginnen und Kollegen in den Betriebsräten mit. Sven Quirder: "In Betrieben mit Betriebsrat ist auch die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen etwa 10 Prozent kleiner. Auch das ist ein Argument für Frauen, ihre Mitbestimmungsrechte konsequenter zu nutzen."

Frauen seien in der betrieblichen Interessenvertretung relativ gut repräsentiert. Sie stellen 42 Prozent der Beschäftigten in deutschen Betrieben mit Betriebsrat und nehmen 39 Prozent aller Sitze in den BR-Gremien ein. Nach Paragraf 5 Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz ergibt sich eine vorgegebene Anzahl an Mindestsitzen für das Geschlecht, das in der Belegschaft in der Minderheit ist.

Autor: DGB/red.

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