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08.03.2018 23.02


Ratzeburger Allee: Keine Chance auf eine Brücke

Die Stadt hat ihren ersten Bericht zum Thema Ratzeburger Allee und Bahnübergang vorgelegt. Das Fazit: Es gibt keine realistische Möglichkeit, hier einen Tunnel oder eine Brücke zu errichten. Denkbar wäre eine Verlegung des Bahnhaltepunktes, damit die Schranken nicht so lange geschlossen sind.

Alle fünf Varianten wurden untersucht: die Schienen höher oder niedriger zu verlegen, eine Straßenbrücke oder ein Straßentunnel sowie eine Kombination aus Absenkung eines Verkehrsweges mit Anhebung des anderen. Die Höhenlage der Gleise zu ändern scheidet dabei schon aus, da eine sehr lange Gefäll- und Steigungsstrecke geschaffen werden muss.

Aber auch ein Straßentunnel oder eine Straßenbrücke über die Bahnstrecke ist sehr aufwändig. Ein vergleichbares Projekt im Raum Wismar hat rund 26 Millionen Euro gekostet. Lübeck müsste ein Drittel der Kosten tragen, also knapp neun Millionen Euro. Solche Bauwerke würden auch den "Stadtraum" zwischen Osterweide und Gustav-Falke-Straße "zerschneiden".

Die Bahn würde bei dem Projekt vermutlich ohnehin nicht mitmachen. Schranken dürfen nach den Richtlinien bis zu vier Minuten geschlossen werden. Dieser Wert wird auch nicht überschritten, wenn der Bahnübergang schon vor Einfahrt in den Bahnhaltepunkt aus Richtung Hauptbahnhof gesperrt wird. Das ist notwendig, falls der Zug nicht rechtzeitig zum Halten kommt. Eisenbahner sprechen von einer möglichen "Durchrutschstrecke". Die umfasst bei der jetzigen Lage auch die Ratzeburger Allee.

Eine genaue Untersuchung möglicher Bauwerke würde rund 60.000 Euro kosten. Die Stadt schlägt deshalb einfachere Lösungen vor. So könnte der Bahnhaltepunkt "St. Jürgen" verlegt werden, damit er nicht mehr in der "Durchrutschstrecke" liegt und die Schranken erst geschlossen werden, wenn der Zug den Haltepunkt verlässt.

Weitere mögliche Maßnahmen wären eine technische Optimierung des Bahnübergangs und ein Informationssystem für Rettungswagen. Ein weiterer Vorschlag: "eine ganzheitliche Betrachtung des Straßennetzes und Neuordnung der Verkehre".

Nach einer Zählung aus dem Jahr 2016 nutzen rund 16.500 Autos und 4050 Radfahrer täglich den Bahnübergang.

Autor: VG

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