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HL-live.de

Freitag,
der 22. Juni 2018






Lieber Gott, bist Du öfter hier bei mir?

"Christen und Humanisten streben gute Kontakte an zu den Mitmenschen. Schließlich beginnt auch der große Weltfrieden im ganz Kleinen", beginnt HL-live.de Pastor Heinz Rußmann seine Gedanken zum Wochenende. Er hat einen Tipp, wie ein Gespräch beginnen kann.

Aber im Alltag ist es oft nicht einfach, mit wildfremden Mitbürgern ein Gespräch anzufangen. Da steht man doppelreihig in einer langen Warteschlange oder bei einem Treffen in einer Gemeinschaft oder einem festlichen Empfang und sieht sich an. Man kann nicht fragen "Wie geht es Ihnen?" Das wäre unangebracht, weil man persönlich nicht bekannt ist. Übers Warten zu klagen oder übers Wetter ist einfallslos und eröffnet kein Gespräch.

Jetzt habe ich ein Buch gefunden im roten Bücherschrank zum Tauschen am Kaufhof in Marli vor dem Cafe Sachau. Es gibt einen verblüffend guten Ratschlag für das Problem. Es empfiehlt für den Gesprächsbeginn mit Unbekannten die einfache Frage: "Sind Sie öfter hier?"

Der Untertitel des Buches lautet dann: "Von der Kunst, ein interessantes Gespräch zu führen." Übliche Gesprächsversuche stehen ja auch in der Gefahr, schnell zu versanden. Bei der Antwort auf obige Frage aber kann jeder nach und nach erzählen, zu welchen Anlässen und mit welchen Erfahrungen er an diesem Ort und zu welchem Anlass er schon mal etwas Ähnliches erlebt hat. Daraus können bemerkenswerte und angeregte Gespräche entstehen.

Der Schriftsteller Tilman Spengler hat schon Reden für Alt-Kanzler Schröder verfasst. Er bringt dann viele Beispiele , wie Gespräche danach erfreulich weitergeführt werden können. Ich habe seine Einstiegsfrage selbst schon bei mir unbekannten Lübeckern erfolgreich eingesetzt und empfehle sie weiter.

Dass ein Gespräch gelingt, kann niemand erzwingen. Auch großen Fachleuten für Kommunikation gelingen sie nicht immer. Auch unser Beten, das Gespräch mit Gott, zu ihm und von ihm, ist oft nicht einfach. Ich vermute, Gott hat auch manche Schwierigkeiten mit uns Menschen, in Gebeten zu uns sprechen.

Gott als der Schöpfer hat ja diese Welt durch die Evolution in Gang gesetzt und programmiert auf unsere Intelligenz und Seele hin. Wir sind seine Kinder und Gesprächspartner, höchstwahrscheinlich die einzigen im Weltall. Dafür haben wir von Gott eine bewundernswerte Intelligenz bekommen und die Fähigkeit, an Gott den Schöpfer zu denken, ihn zu verehren und mit ihm zu sprechen. In der Schönheit und Weite der Natur, am gewaltigen Meer und am Sternen- Himmel, und bei der Schönheit eines Schmetterlings oder Kindes können wir überall den großen Schöpfer des Weltalls verehren und Gott nahe sein. Alle Liebe stammt von Gott.

Dazu hat der Schöpfer uns auch ein Gewissen geschenkt und die Gebote, damit wir so gütig handeln wie Gott und bei schwierigen Entscheidungen mit ihm sprechen. Wie oft hat er uns allen bei schwierigen und gefährlichen Situationen geholfen! Als das Volk Israel damals vom Pharao und seinem Heer verfolgt wurde, hat er das ganze Volk mit Mose durch das Rote Meer gerettet.

Aber die Bibel erzählt davon, daß das auch das erwählte Volk und wir bis heute immer wieder das Gespräch mit ihm vergessen oder es sogar bewußt verweigern, weil es uns zu schwierig erschent. Wie viele Menschen vergessen Gott. Ja, es gibt leider Mitbürger, die vergessen haben, dass sie Gott vergessen haben. Ich denke, damit hat Gott ein schmerzliches Problem. Er hat uns die Freiheit geschenkt und hatte gehofft, dass wir uns frei für ihn entscheiden als seine Kinder.

Schließlich hat Gott die unglaublich geniale und liebenswerte Lösung gefunden, dass er in der Gestalt von Jesus als Mensch zu uns gekommen ist. Mit dem liebevollsten Menschen der Weltgeschichte kann jeder leicht sprechen und ihm sagen, wofür er Gott dankt und was er von Gott erbittet. Auf die Frage im Gebet an Jesus: "Bist Du öfter hier?", sagt der Sohn Gottes dir freundlich einladend zum Gespräch: "Ja, für Dich immer!"

Dein HL-live.de Pastor Heinz Rußmann,

der Dich in jeder Woche einlädt an Gott zu denken.
e-mail als Einladung zum Kontakt heinzrussmann@web.de

Bitte vormerken: Engholm-Jazzgottesdienst am 25. März um 11 Uhr in St. Stephanus in Karlshof.

Heinz Rußmann lädt am 25. März zum Jazz-Gottesdienst in St. Stephanus ein.

Heinz Rußmann lädt am 25. März zum Jazz-Gottesdienst in St. Stephanus ein.


Text-Nummer: 120713   Autor: red.   vom 10.03.2018 11.22

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