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11.03.2018 12.11


CDU fordert Konzept statt Parkchaos an der Uni

Der CDU Ortsverband Lübeck Süd fordert Maßnahmen, um zugeparkte Straßen in den Wohngebieten rund um die Uniklinik zu verhindern. Dabei soll ein Gesamtkonzept für die Umgebung im Mittelpunkt stehen.

Eine Ausweitung von Halteverboten, klarere Markierungen und konsequentere Kontrollen sollen kurzfristig den Trend zu stoppen, dass immer mehr Besucher und Beschäftigte des UKSH und der Universität ihr Auto im Hochschulstadtteil sowie im Wohngebiet rund um den Lämmerstieg abstellen. Das fordert der CDU-Ortsverband Lübeck-Süd. Um die Probleme dauerhaft zu lösen, wollen die CDU-Bürgerschaftskandidaten in St. Jürgen – Andreas Zander, Bernhard Simon, Claudia Treumann und Delf Kröger – die Stadt in die Pflicht nehmen, mit den Wissenschaftseinrichtungen ein Gesamtkonzept zu erarbeiten.

"Wir stehen zum Wissenschaftsstandort St. Jürgen und seinen Chancen für unsere Stadt", stellt Bernhard Simon, Vorsitzender des Ortsverbandes, klar. "Es darf aber nicht sein, dass die Wohnstraßen in der Nachbarschaft zum Ersatzparkplatz für die Einrichtungen werden."

Als kurzfristig wirksame Maßnahme spricht sich der Ortsverband dafür aus, in der von Dauerparkern besonders betroffenen Paul-Ehrlich-Straße (Hochschulstadtteil) tagsüber Parkverbote einzuführen, wie es in der Maria-Goeppert-Strasse bereits der Fall ist. "Das muss zügig umgesetzt werden, um eine Entlastung der Anwohner zu erreichen", fordert Delf Kröger, CDU-Kandidat im Wahlkreis 9, zu dem der Hochschulstadtteil gehört.

Auch östlich des UKSH fordert die CDU im Lübecker Süden die Stadt zum Handeln auf: Die von Anwohnern verlangte deutlichere Markierung von Halteverboten in Kreuzungsbereichen und die konsequente Kontrolle bestehender Halte- und Parkverbote müsse schnell erfolgen. Für beide Bereiche drängt der CDU-Ortsverband auf einen zügigen Abschluss der angekündigten Prüfung von Anwohnerparkrechten.

Um das Parkproblem auch bei einem weiteren Wachstum von Universität, UKSH und Fachhochschule in den Griff zu bekommen, fordern die CDU-Bürgerschaftskandidaten ein Gesamtkonzept. Bislang fehlt ein übergeordnetes Management der Parkflächen, jede Einrichtung kümmert sich nur um die eigenen Parkplätze. "So können vorhandene Kapazitäten nicht optimal genutzt werden. Diese Kleinstaaterei muss ein Ende haben. Es braucht ein abgestimmtes Vorgehen, auch gemeinsam mit der Stadt, um weitere und preislich attraktive Parkmöglichkeiten auf dem Gelände zu schaffen", so Bernhard Simon.

Zu einem Gesamtkonzept "Campus Lübeck" gehört für die CDU-Kandidaten auch die Klärung folgender in die Zukunft gerichteter Fragen:

Welche (zusätzlichen) Flächenbedarfe bestehen insgesamt für die nächsten fünf bis zehn Jahre (UKSH, Uni, FH, Fraunhofer, Multifunktionscenter für Start-Ups)?

Wie soll die Erschließung/Verkehrsanbindung eines wachsenden Campus erfolgen?

Wie können Busverbindungen künftig attraktiver gestaltet und Lücken im Fahrradnetz geschlossen werden, um den Straßenverkehr zu entlasten?

Das "Team Süd" der Lübecker CDU hat es sich auf die Fahnen geschrieben, diese Themenfelder in engem Kontakt mit betroffenen Bürgern aufzugreifen.

Autor: CDU Lübeck Süd

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