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Freitag,
der 22. Juni 2018





Lübeck Erleben

Grippewelle trifft Blutspende-Depots

Die aktuelle Erkältungs- und Grippewelle hat nun auch die Blutversorgung von Krankenhäusern und medizinischen Einrichtungen erwischt. Wer einen grippalen Infekt hat oder Antibiotika einnimmt, darf kein Blut spenden. Die Vorräte in den Depots werden knapp.

Auch nach einer überstandenen Erkrankung muss eine Spendepause eingehalten werden. So kamen in den letzten Wochen deutschlandweit weniger Menschen zur Blutspende. Die Lage ist sehr angespannt.

"Täglich werden mehr Konserven verwendet, als wieder nachkommen, die Bestände an Blutprodukten sind geschmälert", schildert Dr. med. José Rivero, Transfusionsmediziner und Vorstand des Haema Blutspendedienstes, die Situation. Er appelliert daher an alle gesunden Bürger, die nächste Blutspende nicht länger aufzuschieben: "Es besteht aktuell ein großer Bedarf an Blutspenden."

Auch vor dem Hintergrund der nahenden Osterfeiertage und -ferien, sollte sich die Situation schnell wieder entspannen. Auch dann wird mit einer saisonal typisch geringen Zahl an Blutspendern gerechnet. Auf Grippewellen und Feiertage vorbereiten, können sich die Blutspendeeinrichtungen nur bedingt. Das Problem ist die begrenzte Haltbarkeit von Blutpräparaten. Je nach Art des Produkts können diese nur zwischen vier und 49 Tagen nach der Spende Patienten gegeben werden.

Angesprochen sind Spender aller Blutgruppen, außer B Rhesus positiv und AB Rhesus positiv. Hier ist die Situation unkritisch. Eine Besonderheit sind Menschen mit der Blutgruppe Null Rhesusfaktor negativ. Im Bereich der Blutspende und Transfusionsmedizin haben sie eine einzigartige Stellung. Das Blut der sogenannten Universalspender kann nicht nur für Patienten mit dieser, sondern im äußersten Notfall auch für Personen beliebiger anderer Blutgruppen eingesetzt werden. In Mitteleuropa haben lediglich sieben Prozent der Bevölkerung diese Blutgruppe.

Blut spenden kann jeder, der sich gesund fühlt, mindestens 18 Jahre alt ist und nicht weniger als 50 Kilogramm wiegt. Vorzulegen ist lediglich der gültige Personalausweis. Außerdem sollten Spender nicht mit leerem Magen kommen und im Vorlauf der Spende reichlich alkoholfreie Getränke zu sich nehmen – am besten Wasser, Tee oder Säfte. Die Spende an sich dauert etwa zehn Minuten, die Anmeldung und Untersuchung für Erstspender etwa 45 Minuten. Der Haema Blutspendedienst bietet dazu bundesweit in 35 festen Zentren und an zahlreichen mobilen Blutspendeterminen die Möglichkeit. In Lübeck befindet sich ein Haema Blutspendezentrum in der Sandstraße 1-15, im Komplex Haerder Center. Es ist montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Der Blutspendedienst bittet dringend um Blutspenden, um die Depots wieder aufzufüllen.

Der Blutspendedienst bittet dringend um Blutspenden, um die Depots wieder aufzufüllen.


Text-Nummer: 120750   Autor: Haema Blutspendedienst   vom 12.03.2018 11.10

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