Please enable JavaScript!
Bitte aktiviere JavaScript!
S'il vous plaît activer JavaScript!
Por favor,activa el JavaScript!
antiblock.org

HL-live.de

Mittwoch,
der 21. November 2018






+++ HL-live.de - Archiv +++

15.03.2018 10.20


Dvorak Stabat mater in St. Aegidien

Am Samstag, 17. März, wird um 20 Uhr der Lübecker Bach-Chor in St. Aegidien mit dem Stabat Mater op. 58 für Soli, Chor und Orchester von Antonín Dvořák zu hören sein. Musiziert wird mit den Lübecker Philharmonikern und den Solisten Miriam Meyer (Sopran), Fiorella Hincapié (Alt), Daniel Szeili (Tenor) und Taras Konoshchenko (Bass). Die Leitung hat Eckhard Bürger.

Die Zeit der Passion in den Wochen vor Ostern ist in besonderer Weise dem Gedenken von Tod und Trauer gewidmet. Wir vergegenwärtigen uns die trauernde Mutter Maria, die ihren Sohn Jesus am Kreuz sterben sieht. In starker Weise nimmt der lateinische Text "Stabat mater dolorosa" (Die mit Schmerzen beladene Mutter steht am Kreuz) aus dem späten Mittelalter dieses Gedenken und Empfinden auf. Immer wieder nahmen Komponisten diesen Text als Grundlage großartiger Kompositionen (Pergolesi, Vivaldi, Haydn, Penderecki).

So widmete sich auch Antonín Dvořák diesem Text, denn er war seit 1874 als Organist an St. Adalbert in Prag im täglichen Kontakt mit der Kirchenmusik. In zwei Schaffensphasen in den Jahren 1876 und 1877 widmete er sich der Komposition und Instrumentation dieses Werkes. Seine enge persönliche Verbindung zu diesem Text und die eigene, sehr innige Frömmigkeit wurden ausschlaggebend für die Entstehung des ersten großen kirchenmusikalischen Werkes von Antonín Dvořák: Er verlor innerhalb nur zweier Jahre seine drei Kinder durch frühen Tod. So ergreifen uns diese zehn Sätze auch ganz unmittelbar.

Die variable Aufteilung des Textes auf Chor und Solisten und die Farbigkeit des großen sinfonischen Orchesters charakterisieren dieses Werk. Das musikalische Material des ersten Satzes kehrt in der letzten Nummer wieder und bildet so einen charakteristischen Rahmen für das etwa 90 Minuten dauernde Werk. Es sollte mit der Uraufführung in Prag (1880) und insbesondere mit den Konzerten in London (1883 und 1884) den internationalen Durchbruch für Antonín Dvořák begründen.

Der Eintritt beträgt 25, 18 und 10 Euro (ermäßigt: 20, 15, 8 Euro zuzüglich VVK-Gebühren), der Vorverkauf findet an den bekannten Vorverkaufsstellen statt.

Autor: Eckhard Bürger

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


HL-live.de Flohmarkt

Nachrichten:
Polizei & Feuerwehr
Stadtgeschehen
Politik
Kultur & Theater
Wirtschaft
Sport
Veranstaltungskalender

Service:
Flohmarkt
Wetter
Notdienste
Stadtplan
Archiv
RSS und App
Newsletter

Werbung

Kontakt:
Meldung schicken
Veranstaltungs-Tipp
Impressum
Nutzungsbedingungen
Datenschutz








Zur Ansicht für Mobiltelefone wechseln.