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15.03.2018 12.25


DGB: Ungleiche Bezahlung nicht hinnehmbar

Anlässlich des Equal Pay Day fordert die DGB-Region Schleswig-Holstein Südost die neue Bundesregierung auf, dass Thema der gleichen Bezahlung von Frauen und Männern ganz oben auf die politische Agenda zu setzen.

"Von tatsächlicher Gleichstellung zwischen den Geschlechtern kann angesichts einer Entgeltlücke von rund 21 Prozent nicht wirklich gesprochen werden. Hier ist Handeln gefragt. Vor allem die deutlich schlechtere Bezahlung in typischen Frauenberufe muss beseitigt werden. Die neue Bundesregierung muss ihr Versprechen, Arbeitsbedingungen und Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege sofort und spürbar zu verbessern, umgehend einlösen", sagt die DGB-Regionsgeschäftsführerin Juliane Hoffmann.

Aber auch die ungleiche Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen den Geschlechtern sei eine Ursache für die Entgeltlücke. Deswegen mache sich der DGB seit langem für ein Recht auf befristete Teilzeitarbeit stark. So soll verhindert werden, dass Frauen, die aufgrund von Familienpflichten ihre Arbeitszeit reduzieren, dauerhaft in der Teilzeitfalle landen. "Auch steigt die Bereitschaft von Männern zur Übernahme von Familienpflichten, wenn die Reduzierung der Arbeitszeit von Anfang an begrenzt ist", so Hoffmann. Der Koalitionsvertrag sieht einen solchen Anspruch vor – allerdings nicht in Betrieben mit weniger als 45 Beschäftigten.

"Arbeitszeiten müssen zum Leben passen. In manchen Lebensphasen müssen oder möchten die Beschäftigten weniger arbeiten. Es ist Aufgabe von Politik und Gewerkschaften, dafür die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Die Gewerkschaften haben das Thema 'Arbeitszeiten' bereits fest auf ihrer Agenda. Das zeige unter anderem der jüngste Tarifabschluss der IG Metall.

"Die Politik muss jetzt nachziehen: Einen Rechtsanspruch auf befristete Teilzeitarbeit sollten alle Frauen und Männer unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten ihres Arbeitgebers erhalten", erklärt Hoffmann.

Zum diesjährigen Motto "Transparenz gewinnt" veranstaltet der BPW Club Lübeck und dem Frauennetzwerk zur Arbeitssituation e.V. mit Unterstützung des DGB Stadtverbandes Lübeck zum 8. Mal ein "Speed-Coaching". Am Samstag, den 17. März, im Gewerkschaftshaus Lübeck erhalten Frauen kostenfreie Kurzberatungen zur beruflichen Weiterentwicklung, Neuorientierung und zum Wiedereinstieg. Anmeldungen können unter luebeck@frauennetzwerk-sh.de erfolgen.

Autor: DGB

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