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Freitag,
der 27. April 2018






Klangrauschen in der Essigfabrik

Seit 2008 sind Jonathan Shapiro (Schlagzeug) und Ninon Gloger (Klavier) ein eingespieltes Duo. Im Programm "Kickin’ it" verschmelzen die Instrumente beider Musiker zu einem gemeinsamen neuartigen Klangkörper voller einzigartiger Klangfarben. Am Samstag, 17. März, sind sie ab 20 Uhr in der Essigfabrik, Kanalstraße 26-28, zu erleben.

In den Werken des Abends bricht eine urgründige Energie Bahn, die verschiedenste Gesichter zeigt: bei John Cages "Credo in Us" von 1942, laut Cage eine Suite mit satirischem Charakter, erscheint sie gänzlich unverfälscht und ursprünglich. Das Stück für Klavier, zwei Perkussionisten und Radio-Spieler (Olaf Koep, Perkussion und Jakob Brandt erweitern hier das Duo zum Quartett) wurde ursprünglich für eine Tanzperformance von Merce Cunningham und Jean Erdmann komponiert und ist das erste Stück, bei dem Cage Musik anderer Komponisten aus einer Schallquelle einfließen lässt. Die Schlagzeuger spielen dabei auf Blechdosen, Gongs und TomToms und auch die Pianistin wird stellenweise zur Perkussionistin. In Matthias Kauls Werk "Do nothing, just wait, sooner or later the singing will start" wird die Spannung ins zeitlich Unbegrenzte ausgedehnt. Auf Schlagzeugbecken werden mit elektrischen Zahnbürsten verschiedene Obertöne erzeugt, so dass ein mehrstimmiger "Gesang" entstehen kann.

Auch in der unterhaltsamen Komposition "Sxueak" des in Alaska geborenen Komponisten Matthew Burtner werden mit verschiedenen "Quietsch-Spielzeugen" ungewöhnliche Klangerzeuger in den Fokus gerückt, dabei entsteht jedoch eine ganz andere Klangsphäre. Bei "White eyes erased" von Sarah Nemtsov wiederum verschmelzen die Instrumente der Musiker und Projektionen von Bildern/Fotos auf spannende Weise zu einem Gesamtkunstwerk. Die Tastatur eines Synthesizers wird dafür mit Klängen aus John Cages Klavierstücken, Samples der New Yorker Advantgarde-Band "Animal Collective" und weiteren aufgenommenen Klavierklängen der Komponistin belegt. Da diese jedoch meistens nur sehr kurz erklingen, ergibt sich eine perkussive Spielweise, die eine neuartige Überschneidung mit dem Drumset ergibt. Die Eigenkomposition der Interpreten auf der Basis von Beatles-Songs, bei welcher der Konzertflügel ein von beiden Musikern bespielter Klangkörper wird, rundet das vielseitige Programm ab.

Der Eintritt kostet 15 Euro, für Schüler und Studenten sechs Euro. Karten an der Abendkasse und unter Tel. 0179/6871145.

Jonathan Shapiro und Ninon Gloger sind am Samstagabend in der Essigfabrik zu erleben. Foto: Veranstalter

Jonathan Shapiro und Ninon Gloger sind am Samstagabend in der Essigfabrik zu erleben. Foto: Veranstalter


Text-Nummer: 120836   Autor: Veranstalter/red.   vom 15.03.2018 12.54

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