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HL-live.de

Freitag,
der 27. April 2018






Jesu Kreuz - Siegeszeichen gegen die Angst

HL-live.de Pastor Heinz Rußmann geht in seinen Gedanken zum Wochenende auf den Predigttext in den evangelischen Kirchen an diesem Wochenende ein. Für ihn geht es um die richtige Menge an Angst, die uns vor Schaden bewahrt ohne das Leben zu behindern.

Die Horror- und auch Heils-Geschichte von den Giftschlangen in der Wüste und dem rettenden Schlangen-Symbol gehört zum vorgeschlagenen Predigttext in den evangelischen Kirchen an diesem Sonnag (4. Mose 21,4-9). Sie ist so bedeutsam, dass Jesus selbst sie im Johannes -Evangelium im Gespräch mit Nikodemus verwendet (Joh 3, 14-21). Und in unserer Zeit hat der moderne Theologe und Tiefen-Psychologe Eugen Drewermann in seinm Johannes Kommentar Band 1 diesem Text und Thema fünfzehn Seiten gewidmet.

Worum geht es? Das große Heilsereignis im Alten Testament ist die Befreiung des Volkes Israel aus der Sklaverei in Ägypten, die Rettung im Roten Meer, der Bund mit Gott, die Zehn Gebote und die Bewahrung des Volkes auf dem Weg durch die Wüste in die neue Heimat, das Land Israel.

Typisch für alle Gläubigen und uns ist seit je und heute, dass wir frohgemut als Gläubige leben und Gott loben. Als aber gewisse Schwierigkeiten auftraten wie Hunger und Durst, fing das Gottesvolk an, zu murren und zu meckern und zu schimpfen über ihren Anführer Mose und über Gott. "Wären wir doch lieber als Sklaven in Ägypten geblieben!", schrien sie in Angst und Misstrauen gegenüber Gott.

Da tauchen Giftschlangen auf und töteten etliche Israeliten. Diese sahen darin eine Strafe Gottes, bereuten ihr Murren, Meckern und Schimpfen und baten um Rettung. Daraufhin sollte Mose eine Schlange aus Metall aufstellen. Wer sie ansah, sollte vor Vergiftung gerettet und geheilt werden.

Der moderne Tiefenpsychologe Eugen Drewermann interpretiert die tödliche Vergiftung psychologisch. Die Israreliten hatten bei der Wüstenwanderung den Glauben und das Gottvertrauen verloren und bekamen immer mehr Angst. Ein wenig Angst brauchen wir alle als Schutz zum Leben. Zuviel Angst aber kann todkrank machen. Überall lauern dann die Anlässe für Angstanfälle wie Giftschlangen. Verdrängen hält die Erlösung auf. Wer es aber schafft die Angst als seelisches Symbol genau zu erkennen und anzusehen, bei dem kann die tödliche Angst verschwinden und man wird vor Schaden bewahrt und bleibt am Leben. Auch heute ein Rat der Psychologie.

Christen haben auch so ein grausames Symbol des Heils, das Kreuz Jesu. Eigentlich ist es das grausamste Symbol der Menschheit. Der edelste Mensch und unschuldige Sohn Gottes starb am Kreuz den grausamsten Foltertod. Gleichzeitig ist das Kreuz Jesu das Symbol der größten Liebe, die es je gab. Der sündlose Heiland opfert bewusst sein Leben für uns, damit unsere Sünden und Übeltaten gesühnt und stellvertretend gerecht abgeglichen werden können. Außerdem leidet der Sohn Gottes mit uns mit. Im tiefsten Leiden kann er bei uns sein und uns trösten. Das grausame Foltersymbol ist gleichzeitig das Zeichen der größten Solidarität und Liebe. In vielen Krankenzimmern habe ich es gesehen. Es ist auch ein Siegeszeichen für die Hoffnung auf das ewige Leben nach dem Leid. Auf die Kreuzigung folgt die Auferstehung, auf den Tod das ewige Leben bei Gott, auch für uns.

Die Israeliten mussten damals zur Rettung die eherne Schlange ansehen. Wir sollten heute über Jesu Kreuzigung und Auferstehung meditieren, besonders in der Fastenzeit bis Ostern. Das nimmt uns unsere vielfältigen lebensfeindlichen Ängste und schenkt uns Lebensmut. Jesus sagt uns: Wenn ich erhöht werde nach der Kreuzigung zu Gott, werde ich alle zu mir ziehen, die an mich glauben und zu mir gehören.

Zuversicht, Glauben und Lebensmut wünscht Ihnen

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Wir laden ein zum zwanzigsten Engholm–Jazzgottesdienst am Sonntag, 25. März, um 11 Uhr in der St. Stephanus-Kirche in Lübeck-Karlshof, Dornierstaße 52. Der Christ und ehemalige Ministerpräsident Björn Engholm wird eine religiöse Rede halten über das wichtige Thema "Was die Welt im Innersten zusammenhält". Es musizieren die Elite-Jazzer Prof. Fiete Felsch und Stefan Kuchel mit Oliver Sonntag und Markus Kuczewski. Sie begleiten auch den Schülerchor der Oberschule zum Dom mit Malte Birkenfeld. Gebete von mir.

Heinz Rußmann lädt am kommenden Sonntag zum Jazz-Gottesdienst ein.

Heinz Rußmann lädt am kommenden Sonntag zum Jazz-Gottesdienst ein.


Text-Nummer: 120877   Autor: red.   vom 17.03.2018 11.05

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