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Segelflieger verlassen den Flughafen Lübeck

Die Segelflieger werden Lübeck verlassen und auf dem Flugplatz Wahlstedt mit finanzieller Unterstützung des Flughafens Lübeck ein neues Segelflugzentrum gründen.

Intensiv haben der Flughafen und der Aero Club v. Lübeck (ACvL) über die Pläne zum Ausbau des Flughafens Blankensee gesprochen, um nach einer für beide Seiten tragfähigen Lösung zu suchen. Seit Anfang der 50er Jahre sind die Segelflieger auf dem Flugplatz heimisch und haben sich durch viel Eigenleistung und Engagement nicht nur einen modernen Flugzeugpark aufgebaut, sondern auch viel eigene Infrastruktur auf dem Gelände geschaffen. Parallel hat sich seit dem Jahr 2000 aber auch der Luftverkehr weiterentwickelt und Blankensee steigende Flugbewegungen beschert. In absehbarer Zeit soll nun auch wieder für mehr Passagierverkehr gesorgt werden. Allerdings birgt ein paralleler Flugbetrieb von Verkehrsflugzeugen und Segelflugzeugen ein gewisses Betriebsrisiko, weshalb der Segelflugbetrieb seit einigen Jahren nur noch eingeschränkt möglich war. Viele Aspekte wurden im Detail abgewogen, Bestandsaufnahmen gemacht "und fair miteinander verhandelt", wie der ACvL betont.

Die Flughafen-Gesellschaft hat sich daher bereit erklärt mit einem angemessenen finanziellen Betrag den Segelfliegern eine zukunftsorientierte Neuaufstellung auf dem Flugplatz Wahlstedt - rund 30 Kilometer westlich von Lübeck - zu ermöglichen. Die Lübecker Segelflieger sind dort schon seit drei Jahren als Gäste des Luftsportvereins Kreis Segeberg e.V. vor Ort und haben die thermischen Gegebenheiten bereits intensiv testen können. Mit der Aussicht, eine vergleichbare Infrastruktur für den Verein neu errichten zu können, haben die Mitglieder des ACvL in einer außerordentlichen Sitzung den Plänen für einen Umzug nach Wahlstedt innerhalb der nächsten drei Jahre zugestimmt. Gleichzeitig haben sich der ACvL und der Luftsportverein Kreis Segeberg dafür entschieden miteinander zu fusionieren. So können der zukünftige gemeinsame Flugzeugpark besser ausgelastet und die Kosten gesenkt werden, da diverse doppelte Strukturen entfallen.

"Die Lübecker Segelflieger haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, denn viele Mitglieder wären gerne an ihrem Heimatflughafen geblieben", so der Verein am Samstag. "Gleichwohl ist die Entscheidung richtungsweisend für beide Seiten, denn sie kommt einerseits dem Segelflugsport in Schleswig-Holstein zugute und ermöglicht außerdem die Weiterentwicklung des Flughafens für die Regionen Lübeck und Mecklenburg-Vorpommern so dringend benötigten regionalen Flugverkehrs."

Flughafen-Investor Prof. Dr. med. Winfried Stöcker sagte zu der Vereinbarung: "Wir sind froh darüber, mit dem Aero Club eine einvernehmliche Lösung gefunden zu haben, die einerseits die Zukunft des Segelflugs sichert und andererseits dem Flughafen die Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet, die er in der Zukunft braucht."

Der erste Vorsitzender des ACvL Rüdiger Kosemund: "Das war eine sehr schwere Entscheidung unter den 140 Mitgliedern, aber die vergangenen Jahre unter den verschiedenen Betreibern haben uns gezeigt, dass wir als motorlose Freizeitflieger im Konzert der Verkehrs- und Geschäftsfliegerei stets das letzte Glied der Kette darstellten und deshalb in der Vergangenheit allzuoft am Boden bleiben mussten um anderen den Vorrang zu lassen. In Wahlstedt gibt es solche Hindernisse nicht, und wir können dort unseren Segelflugsport ungehindert ausüben und weiterentwickeln."

Die Segelflieger verlassen den Flughafen Lübeck und starten in Zukunft in Wahlstedt. Foto: ACvL

Die Segelflieger verlassen den Flughafen Lübeck und starten in Zukunft in Wahlstedt. Foto: ACvL


Text-Nummer: 120890   Autor: ACvL/red.   vom 17.03.2018 21.59

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