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der 21. November 2018






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20.03.2018 21.39


Ver.di ruft zu Warnstreik auch in Kitas auf

Die Gewerkschaft Ver.di ruft die Mitarbeiter alle kommunalen Einrichtungen in Lübeck - vor allem die Kitas, Senioreneinrichtungen, der Gebäudereinigung, des Bereichs Stadtgrün und des Theaters - am Donnerstag zu einem ganztägigen Warnstreik auf.

"Da die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde für den öffentlichen Dienst beim Bund und den Kommunen am 12/13. März kein Angebot vorgelegt haben und die ver.di Forderungen als viel zu hoch und in der Struktur schädlich kategorisch abgelehnt haben, ist jetzt die Antwort der Beschäftigten: Warnstreik", so Berith Jordan, Geschäftsführerin ver.di Lübeck/Ostholstein. Aufgerufen sind alle kommunalen Einrichtungen der Stadt Lübeck, hier vor allem die städtischen Kindertagesstätten und Senioreneinrichtungen, die Gebäudereinigung, das Stadtgrün und die Stadtverwaltung. Außerdem sollen sich die Beschäftigten des Theater Lübeck, der Stadtwerke Lübeck sowie der Sana Klinik Lübeck an dem ganztägigen Warnstreik beteiligen.

"Man spricht von goldenen Zeiten für die deutsche Wirtschaft mit Rekordausschüttungen von über 45 Milliarden Euro an die Aktionäre. Von dieser Festtagsstimmung müssen auch die Beschäftigten im öffentlichen Dienst profitieren, die jeden Tag mit ihrer Arbeit zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen. Und diese Gesellschaft braucht einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst mit guter Arbeit und guten Leuten. Gute Leute müssen auch im öffentlichen Dienst gut bezahlt werden. Dafür gehen die Beschäftigten auf die Straße", so Jordan weiter.

Ihre Forderung, sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro, sowie 100 Euro mehr für die Auszubildenden bei einer Laufzeit von einem Jahr sei vor dem Hintergrund der goldenen Zeiten in der deutschen Wirtschaft und auch bei Bund und Kommunen durchaus gerechtfertigt. "Gute Arbeit – Gute Leute – Gutes Geld, das gehört zusammen, gerade auch im öffentlichen Dienst", begründet Berith Jordan die Forderung von ver.di.

Mit der Arbeitsniederlegung ab Dienstbeginn werden die Beschäftigten sich ab 9 Uhr in einem gemeinsamen Demonstrationszug vom DGB Haus über den Mühlenteller zum Klingenberg zu einer Zwischenkundgebung begeben. Sie treffen dabei auf die Stadtwerker, die ihren ganztägigen Warnstreik von ihrem Standort in der Geniner Straße aus mit einem Demonstrationszug beginnen und dann am Mühlenteller dazu stoßen. Der Demonstrationszug endet dann mit dem Rückmarsch über den Lindenteller am DGB Haus.

"Auch die Beschäftigten der deutschen Telekom befinden sich in ihrer Tarifrunde in Lübeck im ganztägigen Warnstreik in der Fackenburger Allee und werden sich an der Demonstration beteiligen", berichtet die Gewerkschafterin. "Wir erwarten mindestens 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer."

Autor: Verdi/red.

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