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der 15. August 2018






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21.03.2018 16.05


Prof. Kopp neuer Präsident der GPP

Prof. Dr. Matthias Volkmar Kopp ist zum Präsidenten der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) gewählt worden. Prof. Kopp ist Professor der Universität zu Lübeck für Kinderheilkunde und Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und Allergologie an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck.

Die Wahl erfolgte für drei Jahre am 23. Februar in Wien. In der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie sind etwa 1.000 Kinderlungenfachärztinnen und –ärzte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert.

Akute und chronische Lungenerkrankungen zählen zu den häufigsten Krankheitsbildern in der Pädiatrie. Etwa ein Drittel aller Arztbesuche stehen im Zusammenhang mit Beschwerden der Atemwege. So beträgt die Lebenszeitprävalenz für das Asthma bronchiale in Deutschland bei 13- bis 14-jährigen Kindern acht Prozent. In Deutschland sind etwa 8.000 Patienten von der unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose betroffen. Ein vermindertes Lungenwachstum und wiederkehrende Infektionen der Atemwege bereiten vielen ehemaligen Frühgeborene in den ersten Lebensjahren Probleme. Eine kompetente Diagnostik und Therapie, aber auch die gezielte Prävention durch spezialisierte Kinderpneumologen ist für alle diese Patienten von großer gesundheitspolitischer Bedeutung.

Die Aufgaben als Präsident der wissenschaftlichen Fachgesellschaft der GPP umreißt Prof. Kopp mit den folgenden Punkten: "Die wichtigste Aufgabe meiner Amtszeit sehe ich darin, den akademischen Nachwuchs für unseren Fachbereich zu begeistern, zu fördern und dabei den Austausch zwischen Basic Research und Klinischer Forschung zu stärken. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen ist es in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, diesen Aufgaben gerecht zu werden. Es braucht also eine gemeinsame Anstrengung mit der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie, um diese Ziele umzusetzen."

"Schon heute ist die Zahl an spezialisierten Kinderpneumologen zu gering", sagt Prof. Kopp. "Wenn wir nicht heute die Ärmel hochkrempeln, um diesen Trend zu stoppen, sehe ich die Gefahr, dass in zehn Jahren die hochspezialisierte Versorgung für Kinder und Jugendliche mit Lungenerkrankungen nicht mehr gewährleistet ist. Eine solche Entwicklung wäre auch deshalb fatal, weil wir heute sehr gut wissen, dass frühkindliche Faktoren nachhaltig die Lungenentwicklung beeinflussen."

Autor: Uni

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