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Cemal Sezer führt VfB zum wichtigen Auswärtssieg

Der VfB Lübeck hat ein Ausrufezeichen gesetzt: Beim starken Aufsteiger SSV Jeddeloh gewannen die Grünweißen am Mittwochabend mit 4:2 (2:2).

Rolf Landerl hatte bei der Benennung seines Kaders für diesen Abend nicht die Qual der Wahl: Gary Noel war zu seiner Nationalmannschaft gereist, Moritz Marheineke musste gelbgesperrt zuschauen, Stefan Richter, Joshua Gebissa und Nico Löffler fehlten grippegeschwächt, Tim Queckenstedt und Eric Birkholz plagten andere Wehwehchen, Henrik Sirmais musste zudem berufsbedingt passen. So berief der österreichische Fußballlehrer Burhan Tetik aus der U23 in den gerade einmal 16 Mann umfassenden Kader. Im Angriff setzte er auf Cemal Sezer als Noel-Ersatz, der das Vertrauen mit drei Toren zurückzahlte.

Bereits in der 12. Minute nutzte er die erste sich bietende Chance eiskalt: Torhüter Benjamin Gommert hatte schnell und weit abgeschlagen, Deichmann überbrückte per Kopf in Sezers Lauf, der eiskalt durch die Hosenträger Bohes vollendete – 0:1 (12.). Doch Jeddeloh fand zurück in die Partie, weil Dennis Wehrendt ein weiter Ball durchrutschte und Nutznießer Nils Laabs im Duell gegen Gommert die Nerven behielt (21.) und weil Stefan Thelen im eigenen Strafraum zu ungeschickt und schließlich auf Kosten eines Elfmeters zu Werke ging. Den Strafstoß verwandelte Florian Stütz sicher (33.). Doch der VfB kam noch vor dem Seitenwechsel zurück: Deichmann legte erneut auf, Sezer schnürte seinen Doppelpack – 2:2 (37.).

Im zweiten Durchgang bot sich weitestgehend ein Spiel zwischen den Strafräumen mit Vorteilen für Grünweiß. Diese schlugen sich in den letzten zehn Minuten auch im Ergebnis nieder: Nach einer Ecke war, wer auch sonst, Cemal Sezer zur Stelle und bugsierte den Ball über die Linie (80.). Fünf Minuten vor dem Schluss konnte Bohe einen Sezer-Schuss zwar noch abwehren, allerdings genau vor die Füße des eingewechselten Leon Dipperts, der keine Mühe hatte, zum 4:2-Endstand zu vollenden. Für den VfB war es der Auftakt eines wirklich straffen Programms: Bis zum 13. Mai stehen 16 weitere Punktspiele an, das nächste folgt am Samstag gegen den Spitzenreiter Hamburger SV II.


Text-Nummer: 121003   Autor: VfB   vom 22.03.2018 11.53

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