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Sonnabend,
der 17. November 2018





Grüne Lübeck

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22.03.2018 19.34


Hortretter: Der große Wurf!

Die Lübecker Bürgerschaft beschloss in ihrer Sitzung am 22. März 2018, die bestehenden Hortplätze mindestens so lange zu erhalten, bis Hortqualität in Ganztag an der Schule erreicht wurde.

"Das bedeutet, dass die politische Mehrheit sich zu einer hochwertigen Grundschulkinderbetreuung bekennt und dabei auch keine Kosten scheut – ein großartiges Signal an alle Eltern Lübecks", freut sich Anna Sondermann von der Elterninitiative der HortretterInnen. Der Bürgerschaftsbeschluss setzt damit zunächst die vor vielen Jahren beschlossene Schließung aller Horte außer Kraft. Juleka Schulte-Ostermann von den HortretterInnen ist ebenfalls begeistert über den Beschluss der Bürgerschaft: "Es ist uns mit Hilfe der Politik nun tatsächlich der große Wurf gelungen: ein Bürgerschaftsbeschluss, der es jedem Freien Träger ermöglicht, seine Hortplätze zu erhalten und parallel dazu die Betreute Grundschule auf Hortniveau auszubauen. Die Beschlussvorlage hat unsere Hoffnungen sogar noch übertroffen", so Schulte-Ostermann weiter.

"Der aktuelle Hort-Beschluss ist zukunftsweisend, denn er besagt, dass die Hortplätze erhalten und die Qualität der Betreuten Grundschulen auf Hortniveau angehoben werden", so die Initiative. "Zusätzlich enthält er die Vorgabe, dass die damit verbundenen Kosten von der Stadt Lübeck zur Verfügung gestellt werden. Sogar das Problem der unzureichenden Raumkapazitäten an den Betreuten Grundschulen findet in dem Beschluss in Form einer einzurichtenden Taskforce zum Thema 'Bau im Rahmen von Kitas und Ganztag' Berücksichtigung."

Die zum Teil geplante Schaffung von den sogenannten Gruppen "Ganztag Plus" kann so ebenfalls umgesetzt werden. Und zu guter Letzt schreibt der Beschluss den fachlichen Austausch und die Diskussion von Fragen zwischen allen Beteiligten – Träger, Verwaltung und Politik – verbindlich fest. "Auch die Eltern sind hierbei im Rahmen der Politik über ihre Kreis- und Stadtelternvertretung im Jugendhilfeausschuss beteiligt und werden als direkt Betroffene damit nicht außen vorgelassen worden", erklärt Anna Sondermann.

Anna Schwertfeger, Elternvertreterin im Griechenzentrum und ebenfalls Mitglied der HortretterInnen ist erleichtert: "Bisher gab es bei uns ein ‚Platz-Sharing’: Vormittags Plätze für Halbtags-Kitakinder und am Nachmittag auf diesen Plätzen Hortkinder. Dieses tolle, bedarfsgerechte Angebot wird es nun durch diesen Beschluss auch im kommenden Schuljahr geben müssen. Und das, obwohl wir rein rechtlich gesehen nach Aussage unseres Trägers Kitawerk kein Hort sind. Aber wir haben Hortplätze, und dass die erhalten bleiben, hat die Bürgerschaft nun ganz klar entschieden. Mir als Elternvertreterin und betroffene Mutter fällt ein Stein vom Herzen und ich danke allen Fraktionen, die dies möglich gemacht haben!"

Autor: Hortretter

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