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Sonnabend,
der 17. November 2018






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23.03.2018 17.46


Orgel der Lutherkirche bald wieder komplett

Freude bei der Luther-Gemeinde. Die Orgel der Kirche an der Moislinger Allee musste seit einigen Jahren auf ein markantes Register verzichten. Es war schadhaft geworden. Mit Hilfe der Sparkassenstiftung konnte es neu gebaut werden. Karfreitag soll es zum ersten Mal erklingen.



In der Orgel, die in zwei Abschnitten 1986 beziehungsweise 1990 gebaut wurde, hatte das sogenannte Krummhorn als eine von drei Zungenstimmen seinen festen Platz unter den 23 Registern. Bei einer Generalüberholung im Jahre 2015 wurden die Pfeifen dieses Registers entfernt. Sie konnten nicht mehr benutzt werden. Seither hat die Gemeinde immer wieder für die Komplettierung ihrer Walcker-Orgel gesammelt.

Diese Bemühungen wurden von der Sparkassenstiftung gewürdigt. Sie bewilligte 7.400 Euro zu den Kosten von 10.500 Euro. Wolfgang Pötschke, Vorsitzender der Stiftung, sagte am Freitag, dass der Antrag der Gemeinde viele Punkte enthalten habe, die die Entscheidung erleichterten. Dazu zählte nicht nur der Eigenanteil, sondern auch die Tatsache, dass über das Jahr verteilt rund 50 Konzerte in der Lutherkirche angeboten werden, hier also Kultur im Stadtteil geschehe.

Positiv bewertete der Vorstand ferner, dass die Konzerte ohne Eintritt erfolgen, also jedem offenstehen. Zudem werde das Instrument fast täglich genutzt, da auch Studierende der Hochschule und orgelbegabte Gemeindemitglieder hier üben. Das ist auch wichtig für Kirchenmusiker Sven Fanick. Er ist nicht nur für die Lutherkirche, sondern auch für die Wichern-Gemeinde in Moisling zuständig, braucht also Vertretung im Gottesdienst.

Die Pfeifen des neuen Registers stammen aus der Lübecker Werkstatt von Reinalt Klein. Der Klangteil der Pfeifen misst zwischen 20 und 80 Zentimeter. Insgesamt gehören 56 Pfeifen zu dem Register. Sven Fanick freut sich, denn das Krummhorn lässt sich sehr gut als Soloregister einsetzen. Sein Klang erhebt sich dann über der Musik anderer Stimmen. Der Name stammt übrigens von einem alten Blasinstrument, das wirklich gebogen, also krumm war.

Der Karfreitag ist nicht gerade ideal, um freudig neue Klänge zu feiern. Deshalb wird das Krummhorn-Register nur zu Beginn des Gottesdienstes eingesetzt. Nach einer alten Tradition verstummt die Orgel in der Lutherkirche ohnehin nach der Lesung des Evangeliums von der Kreuzigung Jesu, um erst am Ostermorgen wieder gespielt zu werden, erläutert Pastorin Constanze Oldendorf. Sie wird den Gottesdienst Karfreitag leiten, in dem eine Kantate von Johann Sebastian Bach aufgeführt wird: "Sehet, wir gehn hinauf gen Jerusalem".

Autor: TD

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