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HL-live.de

Sonnabend,
der 21. April 2018






Einzug Jesu als unser bestes Vorbild heute nach Engholm

Am Palmsonntag wird in den Kirchen an den Einzug Jesu in Jerusalem im Jahr 33 nach Christi Geburt gedacht. Das ist auch der Ausgangspunkt für die Gedanken zum Wochenende von HL-live.de Pastor Heinz Rußmann.

Jesus wurde zuerst mit Jubel und Palmwedeln begrüßt in Jerusalem. Große Erwartungen auf Befreiung der Israeliten von der römischen Knechtsherrschaft wurden ihm entgegen getragen, doch dann wurde er gekreuzigt von den Machthabern.

Ein Historiker hat behauptet, dass zur selben Zeit, als Jesus als Friedensbote auf der einen Seite in Jerusalem einzog, auch der römische Statthalter Pontius Pilatus, mit seinen brutalen Kriegsknechten von der anderen Seite in Jerusalem einmarschierte.

Bis heute geht es entscheidend darum, dass Jesus und alle Friedensstifter mehr Einfluss gewinnen als alle Kriegstreiber!

Dazu brauchen wir Vorbilder. Im Predigttext zum heutigen Sonntag aus dem Buch des zweiten Propheten Jesaja, der Deuterojesaja genannt wird, geht es um die Friedensbotschaft eines von Person unbekannten Propheten. Er ist aber der bedeutendste Vorläufer Jesu im Alten Testament. Seine Botschaft ist aufgezeichnet bei Jesaja Kapitel 40 bis 55. Die Israeliten waren damals ab dem Jahr 597 v. Chr. bis 539 v. Chr. verschleppt worden von Israel nach Babylon und führten ein Sklavendasein. Da trat ein Prophet auf in Babylon und verkündete dem verzweifelten Gottesvolk die baldige Rückkehr in die Heimat. Am Horizont der Geschichte war nämlich der Perserkönig Kyros mit seinem Soldaten aufgetaucht. Dass er bis Babylon gelangen wird und die Juden befreit, ahnte niemand. Nur Deuterojesaja hatte von Gott selbst die Eingebung bekommen der Befreiung. Also ging er durch Babylon und predigte überall im Auftrag Gottes nicht ohne Anfeindungen unentwegt die baldige Befreiung der Juden. Nach den Gottesknechtsliedern, besonders in Jesaja Kapitel 53, opferte er sogar sein Leben für die früheren Sünden seines Volkes vor Gott.

Mit seinem Leben als Prediger der Hoffnung und als aufopferungsvoller Knecht Gottes war er der größte Vorläufer Jesu im Alten Testament. Er verbindet das Alte und Neue Testament und zeigt den Geist des Gottessohns Jesus schon im Alten Testament. Davon handelt auch der Predigttext.

Mit freien Worten zitiert heißt es dort: Der Knecht Gottes redet mit den Müden, Leidenden, Mutlosen zur rechten Zeit. Er ist Gott voll gehorsam. Er weicht nicht zurück vor den Aufgaben und Problemen und der Feindschaft gegenüber seinem Prophetenamt. Er lässt zu, dass die Feinde Gottes ihn schlagen. Er weiß aber auch um Gottes Hilfe, dass er nicht zuschanden wird.

Durch diese Parallelen zu Jesus ist der Text heute sehr aktuell: Verbreitet ist in diesen Jahrzehnten eine gewisse Christus-Vergessenheit. Jesus ist nicht besonders in Mode. Die Menschen sind eigentlich verbreitet noch religiös im weiteren Sinn. "Irgendwie glauben wir doch alle an überirdischen Sinn und mindestens ein überirdisches Wesen", sagte mir vor kurzem ein Zeitgenosse.

Esoterik, Horoskope, esoterische Heilkunde, Homöopathie mit Globuli sind verbreitet. In der Kirche wird überall von Gott gepredigt. In etlichen Predigten wird Jesus zu wenig betont. Als Predigtkommentator von www.predigtforum.de in Heidelberg sehe ich das.

Jesus als Sohn Gottes, als Teil des dreieinigen Gottes nach unserem Glaubensbekenntnis, als Schöpfungsmittler, der die Evolution mit Liebe programmiert hat, als Sohn Gottes, als unser Vorbild, Freund und Bruder, den man täglich fragen kann, was würdest Du Jesus mir raten, was würdest Du tun? Jesus, der sein Leben gegeben hat als Sühne für unsere Verfehlungen, Jesus, dem wir nachfolgen, all das kommt in unserem Glauben leider heute weniger vor als früher. Das sollten wir um Gottes Willen dringend verbessern und mehr an Jesus denken und von ihm sprechen. Seine Worte in der Bibel in den vier Evangelien lesen und in uns aufnehmen, ihm nachfolgen und ihn verkündigen, damit die frühere Begeisterung schon bei Kindergarten-Kindern und Jugendlichen wieder erneuert wird.

Unvergesslich hat dazu Björn Engholm vor wenigen Jahren (2014) im Stephanus-Jazzgottesdienst etwas gesagt, was wir Christen beherzigen und weitergeben sollten. Wir sollten seine Worte in unseren Gemeinde-Zeitungen und -Briefen verbreiten, sie zitieren und darüber diskutieren und in Büchern für den Religionsunterricht Jugendlicher drucken.

Als ein entschiedener Christ, aber auch als ein kluger und erfahrener Ministerpräsident, Bundesminister für Bildung und Kanzler-Kandidat, hat er in seiner fünfzehnten religiösen Rede im Lübecker Jazzgottesdienst folgendes gesagt. Es ist so wichtig, dass ich daraus folgendes wörtlich zitiere.

Engholm sagte:

"Es gibt kein besseres Vorbild für ethisches Handeln als Jesus. Ob es um menschliches Zusammenleben geht oder um Politik, Wirtschaft und Kultur, - nirgends findest Du ein besseres Vorbild für gelingendes Leben als Jesus.

Jesus verkörpert die bedeutenden Tugenden und Werte, nach denen heute gerungen wird und die wir heute so nötig brauchen. Er steht für die zentralen Werte der Menschheit: Friedfertigkeit, Gerechtigkeit , Zuneigung , Liebe... .Jesus besitzt die individuellen Tugenden: Mitmenschlichkeit, Mitempfinden, Bescheidung, Ausgleich, Hilfsbereitschaft, Anstand.

Er verfügt erstaunlicherweise über all jene Fähigkeiten, die heutzutage auch in der Wirtschaft erwartet werden. Er ist ein Macher, handelt statt nur zu reden, setzt sich nachhaltig ein und ist dabei hocheffizienter als alle Menschen bisher in der Geschichte. (Er fördert die größte Weltreligion!) Er ist also nicht nur ein spiritueller Wegweiser, sondern überragend zeitloses Vorbild für weises Denken, für tatkräftiges Handeln und Gutes zu tun zugunsten der Menschheit.

Ich glaube, ein überzeugenderes Vorbild lässt sich in unserer Geschichte nicht finden! Also täten die Menschen und besonders die Eliten gut daran, sich an ihm zu orientieren und ihn als Vorbild zu nehmen, ihm, wo immer es geht als Vorbild nachzufolgen! Keine so großen Wunder wie er vollbringen, aber doch viele kleine Wunder in der Nachfolge durch gutes Tun. Und das jeden Tag immer wieder! Wir wollen die Hoffnung auf Gottes Reich nicht aufgeben!!!"

Liebe Leserinnen und Leser! Es geht abschließend immer wieder darum, dass Gott durch Jesus in unsere Stadt und unsere Welt einzieht mit seinem Reich und seiner Friedenslehre. Noch mehr geht es darum, dass Jesus als Gottes Sohn in unser Herz und in unseren Sinn einzieht und dort wirken kann. Er ist dann nicht nur unser Vorbild. Als unser Freund und Bruder gibt er uns Energie, Gutes und Gemeinnütziges zu tun und für ihn zu werben.

Zum zwanzigsten Engholm Jazzgottesdienst am Sonntag, 25. März, um 11 Uhr lädt die Stephanus-Gemeinde mit Pastor von Kries ein in Lübeck-Karlshof, Dornierstraße 52. Björn Engholm spricht über das Thema "Was die Welt im Innersten zusammenhält". Es musizieren die Elite Jazzer Stefan Kuchel und Prof Fiete Felsch mit Oliver Sonntag und Marcus Kuczewski. Sie begleiten auch den Schüler-Chor der Oberschule zum Dom unter Leitung von Herrn Malte Birkenfeld, Gebete und Lesungen von Pastor von Kries und von mir. Ich bin gespannt!

Bis zum Sonntag um 11 Uhr (Bitte Zeitverschiebung beachten)!

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

E-Mail, zum Beispiel für für Fragen heinzrussmann@web.de

Heinz Rußmann lädt am Sonntag zum Jazz-Gottesdienst in Karlshof ein.

Heinz Rußmann lädt am Sonntag zum Jazz-Gottesdienst in Karlshof ein.


Text-Nummer: 121051   Autor: red.   vom 24.03.2018 11.17

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