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der 18. November 2018






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26.03.2018 13.14


Lübecker pilgern Deutschlands ältesten Kreuzweg

Hunderte Gläubige werden am Karfreitag in Lübeck wieder den ältesten Kreuzweg Deutschlands gehen. In diesem Jahr steht der Kreuzweg ganz im Zeichen des 75. Jahrestages der Ermordung der vier Lübecker Märtyrer und trägt die Überschrift: "Ihr werdet meine Zeugen sein! - Wofür stehst du?"


Pastor Lutz Jedeck, Björn Engholm und Propst Christoph Giering stellten den Kreuzweg vor. Foto: Erzbistum

Der Lübecker Kreuzweg wurde im Jahr 1493 von dem Kaufmann Heinrich Konstin erbaut. Er soll seine Frau geschlagen haben, die aus Gram darüber starb. Um Abbitte zu leisten, reiste er ins Heilige Land zum Grab Christi. In Jerusalem schritt er die Via Dolorosa ab, den Weg, den der verurteilte Christus mit dem Kreuz gehen musste. Zurückgekehrt, verfügte er, dass der Weg in Lübeck nachgebaut werden sollte, damit Gläubige ihn am Karfreitag, dem Todestag Christi, nachgehen könnten. In der Innenstadt wurden mehrere Kreuzwegstationen aufgestellt. Insgesamt waren es sieben. Durch die Reformation 1531 geriet der Kreuzweg in Vergessenheit. Erst 1994 nahm die katholische Gemeinde die Idee wieder auf.

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Der Kreuzweg im vergangenen Jahr.

Der Kreuzweg beginnt am Karfreitag um 10 Uhr in der Jakobikirche und führt dann hinaus zur ersten Station zum Relief an der Außenfassade "Jesus vor Pilatus". Hier spricht Bischöfin Kirsten Fehrs. Besonders Augenmerk wird in diesem Jahr auf die zweite Station am Burgkloster geworfen. Ab 1897 wurden die Räume des Burgklosters als Gericht und "Untersuchungsgefängnis Lübeck Stadt" genutzt. Hier waren die Kapläne Johannes Prassek und Eduard Müller inhaftiert und haben die Untersuchungshaft und die Zeit des Prozesses verbracht. Kaplan Hermann Lange und Pastor Karl Friedrich Stellbrink waren hier die Tage des Prozesses inhaftiert.

Als besonderer Gast wird in diesem Jahr die erste Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber (SPD) die vorletzte Station (an der Jugendherberge) gemeinsam mit Jakobipastor Lutz Jedeck gestalten. Erzbischof Dr. Stefan Heße spricht an der letzten Station auf dem Jerusalemsberg ("Jesus stirbt am Kreuz").

Autor: Erzbistum/TD

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