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HL-live.de

Dienstag,
der 24. April 2018






Niemand hat größere Liebe als Jesus

Am Karfreitag erinnern Christen an die Kreuzigung von Jesus Christus. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann widmet sich in seinen Gedanken diesem Feiertag, der für ihn auch ein Trost ist.

Niemand hat größere Liebe als derjenige, der sein Leben lässt für die Rettung anderer. In diesen Tagen hat ein Polizist in Frankreich sich freiwillig in die Hände von Geiselnehmern begeben, damit einige Geiseln freikommen. Dabei wurde er getötet. Zu Recht hat man diese Tat in Frankreich als menschenfreundliche Heldentat gefeiert.

Immer wieder opfern Menschen ihr Leben für andere, damit diese überleben. Eindrücklich war mal dieses Foto: eine Mutter war in einem Moorloch untergegangen. Aber sie hielt ihr kleines Kind in der Hand ans Licht und rettete es auf diese Weise. Wenn sie ihr Kind dem Schicksal überlassen hätte, hätte sie sich selbst retten können. Viele solche liebevollen Helden feiern wir.

Am Karfreitag gedenken und feiern wir den Opfertod des liebevollen Jesus am Kreuz. Im Jahr 33. nach Christi Geburt in Jerusalem wurde auf dem Hügel Golgatha gekreuzigt. Er opferte sich auf für unsere Sünden. Wir sollen nicht an unseren Schuldgefühlen leiden oder gar zugrunde gehen.

Wir alle haben doch mal schicksalsschwer und unheilvoll ins Leben anderer Menschen eingegriffen. Ob absichtlich oder unabsichtlich haben wir folgenschwere Entscheidungen gefällt, Lang nachwirkende böse Sätze ausgesprochen, Unfälle verursacht oder etwas getan, was schlimme Folgen für unsere Mitmenschen hatte. Schon ein kleines Kind kann über die Straße laufen und einen tödlichen Unfall für andere verursachen.

Die meisten unheilvollen Taten können wir selbst wieder in Ordnung bringen. Die Beule am Auto des Nachbarn kann man reparieren lassen und die Reparatur bezahlen. Vieles Unheil aber können wir nie wieder in Ordnung bringen, es nie sühnen oder dafür bezahlen. Vielleicht sind die Opfer unbekannt, schon gestorben oder nicht ereichbar weit weg.

Jesus hat sein Leben für uns geopfert, damit wir nicht an unserm schlechten Gewissen für die lange Liste unserer früheren Missetaten zugrunde gehen. Denn das geschieht mehr oder weniger unzählige Male auch heute. Menschen gehen zu Grunde an ihrem schlechten Gewissen und an den Folgen von egoistischen oder gemeinen Taten. Sie werden zum Beispiel depressiv, mutlos oder Alkoholiker oder vereinsamen.

Jesus hat im Einklang mit Gott stellvertretend für uns, für die Folgen unserer bösen Taten und Gedanken gelitten und bezahlt und gesühnt. Das gibt es auch heute unter uns. Ein Ehebruch hat gewöhnlich schwere Folgen für die Eheleute. Und nur wenn der nicht schuldige Ehepartner das entstandene Misstrauen mit Liebe bezahlt und abbaut und auf sich nimmt und mitträgt und vergibt, kann die Ehe weiter gelingen. Schuld kann durch Liebe überzeugend und nachhaltig vergeben werden.

Weil Jesus Gottes Sohn ist, kann er für alle unsere Sünden und Fehler büßen und sühnen. "Gott ist gerecht, ein Büßer alles Bösen, Gott ist die Liebe und will die Welt erlösen. Das kann mein Herz mit Schrecken und Entzücken, am Kreuz erblicken", so heißt es im Kirchen- Gesangsbuchlied 91,4. Auf jeden Fall ist es sehr tröstlich, dass der Sohn Gottes in unseren Leidem uns solidarisch nahe sein kann. Er hat selbst Unglaubliches gelitten. Dadurch ist sein Kreuz auch ein Symbol des göttlichen Mitgefühls, seines solidarischen Mitleidens und Trostes für uns. Ich wünsche uns allen, dass wir Jesu Leiden und Tod für uns im Glauben als Solidarität getröstet annehmen können. Das Kreuz ist auch ein Symbol des Trostes. Bei Schwerkranken hängt es deshalb am Fußende.

So wünsche ich allen einen besinnlichen Karfreitag. Dass wir in uns gehen, und umkehren und Jesu Liebe und Vergebung uns schenken lassen. Und frei und froh neu anfangen zu leben. Wie tröstlich ist es, in der Kirche das Abendmahl zu feiern und Jesu Gegenwart in uns und mit uns zu erfahren!

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann

Meine e-mail für Sie ist heinzrussmann@web.de

Übrigens: Der zwanzigste Jazzgottesdienst am 25. März mit der tiefsinnigen christlichen Rede von Björn Engholm, der Jazzband mit Fiete Felsch, Stefan Kuchel, Marcus Kuczewski und Oliver Sonntag und dem OzD-Chor mit Studienrat Malte Birkenfeld, Pastor von Kries und mir wird übertragen über den regionalen Lübecker Rundfunk Offener Kanal mit Harald Denckmann am Sonntag, 8. April, ab 14 Uhr.

Heinz Rußmann erklärt die Bedeutung des Karfreitags.

Heinz Rußmann erklärt die Bedeutung des Karfreitags.


Text-Nummer: 121189   Autor: red,   vom 30.03.2018 07.32

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