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Sonntag,
der 18. November 2018






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01.04.2018 08.16


Wird Peter Harry Carstensen wieder Minister?

Nach Informationen aus Kreisen des Schleswig-Holsteinischen Landtages plant die Regierung die Einrichtung eines weiteren Ministeriums. Dabei soll es sich dem Vernehmen nach um ein speziell auf die Bedürfnisse Schleswig-Holsteins zugeschnittenes Heimatministerium handeln. Besonders CDU und Grüne wollen demnach nicht hinnehmen, dass es unter Horst Seehofer in Berlin zu einem rein bayrisch geprägten Heimatministerium kommt.

Da haben die Länder doch wohl ein gewichtiges Wörtchen mitzureden, soll Ministerpräsident Daniel Günther im vertrauten Kreise bereits geäußert haben. Eindeutiger Wunschkandidat der Jamaika Koalition für diese Position ist der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Peter Harry Carstensen. Das findet auch den Beifall der Lübecker Landtagsabgeordneten und kulturpolitischen Sprecherin der CDU Landtagsfraktion Anette Röttger. Peter Harry Carstensen, so Röttger, ist bei allen Bevölkerungsschichten gleichermaßen geschätzt und beliebt. Er ist eine Person, die die Liebe zu Schleswig-Holstein nahezu verkörpert. Als ehemaliger Ministerpräsident hat er die Übersicht und die Erfahrung, die schleswig-holsteinischen Interessen erfolgreich in das erst neu zu gestaltende Bundesministerium einzubringen, und zugleich das neue Kieler Ministerium erfolgreich an den Start zu bringen. Horst Seehofer kennt er bereits gut aus gemeinsamen Tagen im Bundesrat. Das ist eine gute Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auch auf diesem Gebiet.

Peter Harry Carstensen selbst wurde von dem Vorstoß aus Regierungskreisen sichtlich überrascht, denn er selbst steht der Einrichtung eines Heimatministeriums momentan noch eher kritisch gegenüber. "Viel wichtiger", und wirklich eine Herzensangelegenheit von ihm, sei doch, dass die Kinder in Schleswig-Holstein wieder vernünftigen Heimatkundeunterricht bekommen. "Wenn man von der Heimat redet, muss man doch eine Vorstellung davon haben," argumentierte Carstensen erst kürzlich auf einer Veranstaltung zu diesem Thema in Lübeck und erntete dafür lang anhaltenden Beifall.

Alle Parteien richten sich daher derzeitig darauf ein, dass das schleswig-holsteinische Heimatministerium kommt. Die Einrichtung könnte sogar noch im laufenden Kommunalwahlkampf eine Rolle spielen, denn es ist angedacht, zur Unterstützung der Arbeit des Ministeriums im ganzen Lande sogenannte Beauftragte für Heimat zu installieren. Aufgrund allgemein knapper Kassen ist daran gedacht, für diese Aufgabe geeignete Ehrenamtler zu gewinnen. Besonders die kleineren Fraktionen in der Lübecker Bürgerschaft drängen daher darauf, dass die Lübecker Bürger sich in einem breit angelegten Meinungsbildungsprozess an der Auswahl einer geeigneten Persönlichkeit beteiligen. Damit nicht nur "die üblichen Verdächtigen" und bekannte Parteienprominenz in die engere Wahl kommt, wollen wir von HL-Live.de unseren Lesern die Möglichkeit geben, aus ihrer Sicht geeignete Personen vorzuschlagen.

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Wir machen daher keinerlei Vorgaben und bitten Sie lediglich, eine geeignete Persönlichkeit für die Position des Lübecker Heimatbeauftragten zu benennen. Über das Ergebnis unserer Umfrage werden wir Sie zeitnah unterrichten.

Autor: Harald Denckmann

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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