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Mittwoch,
der 15. August 2018






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01.04.2018 09.46


Die Auferstehung gibt Hoffnung gegen Tod und Teufel

HL-live.de Pastor Heinz Rußmann erläutert in seinen Gedanken zum Wochenende die christliche Bedeutung des Osterfestes. Ergänzt werden die Gedanken an diesem Wochenende durch die Osterbotschaft des katholischen Erzbischof Stefan Heße.

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Die Osterbotschaft von Erzbischof Stefan Heße.

Eine besondere Gefahr unserer Zeit besteht darin, dass zu viele böse Bilder auf uns einstürmen und wir uns an das Teuflische gewöhnen. Darauf hat jetzt Alexander Kissler unter Cicero.de aufmerksam gemacht. Verbrechen gibt es ja in der Menschheitsgeschichte schon seit Adam und Eva. Die Verbrechen in unserer Heimat bekamen wir aber meistens nur zum Teil zur Kenntnis. Auch ein Krieg in fremden Städten oder Ländern wie in China oder ein Königsmord in Afrika kam uns früher kaum zu Gehör. Im Dorf hatte früher meist nur der Pastor eine Wochen-Zeitung und besprach die Nachrichten an einem Abend in der Woche mit den Landwirten.

Heute stürmen aber durchs Internet und Fernsehen und durch die Zeitungen viele schreckliche Nachrichten wie ein ständiges Gewitter auf uns ein. Vom ganzen Erdball erreichen uns gute und böse Nachrichten sehr schnell. Der Bericht über einen spektakulären Mord in New York erreicht uns genau so schnell wie der aus Hamburg.

Bei uns häufen sich zur Zeit Attentate und Terrorakte von rechtsradikalen und linksradikalen und fanatischen religiösen Terroristen. Die große Gefahr ist, dass wir uns an all das Böse gewöhnen, solange es uns nicht persönlich getroffen hat.

Dagegen helfen uns die christlichen Feiertage Karfreitag und Ostern. Karfreitag bedeutet ja, dass der edelste und unschuldigste Mensch brutal gefoltert am Kreuz starb. Aber am Kreuz betete er zu Gott: "Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" Und: "Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist!" Und: "Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!" - Ganz anders als in der Zeitung, im Internet und im Fernsehen wird unser Mitgefühl fürs Leiden intensiv geweckt. Jesus ist so denen besonders nah, die schlimmes Leid und große Schmerzen erleben müssen. Als auferstandener Gottessohn kann er uns immer seelisch aufrichten und ermutigen.

Ostern wurde Jesus von Gott vom Tode auferweckt. Er erschien seiner Mutter Maria und seinen Jüngerinnen und Jüngern. Dann wurde er in unvergänglicher Gestalt wieder mit Gott, unserem Vater im Himmel vereinigt. Man kann Karfreitag und Ostern nicht bedenken, ohne vom Grauen des Verbrechens und dann umso mehr von unserer Freude über Jesu Auferstehung von Leid und Tod und der großen Hoffnung zum ewigen Leben angesteckt zu werden.

Christen engagieren sich als Nachfolger von Jesus gegen Verbrechen und alles Böse und Teuflische. Gleichzeitig verbreiten sie für sich und alle Mitmenschen den gewissen Glauben und die feste, große Hoffnung auf unser glückliches Zusammensein im ewigen Reich Gottes nach dem Tod.

Professor Frank Tipler hat sehr schön gesagt in seinem Buch "Physik der Unsterblichkeit": heute kann man leichter an das ewige Leben glauben als früher. Gott hat ja schon einmal die Evolution und das Leben in Gang gesetzt und konstruiert durch den Urknall. Unsere Welt kommt nicht aus dem Nichts und fällt wieder ins Nichts. Sie kommt von Gott und folgt einer Höherentwicklung und Gottes Ziel. Das können wir schon teilweise sehen, wenn wir jetzt den Bildschirm sehen. Was für ein Erfindungsreichtum! Von uns, seinen einzigen Kindern und Partnern, die zu Gott beten und "Vater unser im Himmel" sagen können, kennt Gott gewiss ihr persönliches Erbgut genau. Damit kann er uns persönlich nach dem Tod neu schaffen in unvergänglicher Gestalt. Allerding gilt das wohl nur für die Menschen, die das auch wollen. Wer seine Neuschöpfung durch Gott nicht will, dem geschieht womöglich nach seinem eigenen Willen, dass er verlöscht und ewig vergessen wird.

So können wir durch Jesu Auferstehung im Glauben und Vertrauen hoffnungsfroh und getrost Ostern feiern und weiter ins Leben und in die Zukunft frohgemut hinausgehen. Auch wenn es Verbrechen gibt, ist Jesus bei uns alle Tage bis an der Welt Ende und wird alles zum Guten wenden!

Euer HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
wünscht Euch frohe Ostern!

Am nächsten Sonntag, 8. April, um 14 Uhr überträgt übrigens der Offene Kanal Lübeck im Radio auf Welle Antenne UKW 98,8 (Kabel 106,5 MHz) den Jazzgottesdienst vom 25. März mit Björn Engholms tiefsinniger christlicher Rede zum Thema "Was die Welt im Innersten zusammen hält." Es musizieren der Saxofon-Professor Fiete Felsch, mit Stefan Kuchel und Marcus Kuczewski und Oliver Sonntag. Sie begleiten auch den Schülerchor der Obeschule zum Dom mit Studienrat Malte Birkenfeld. Gebete von Pastor Reinhard von Kries und mir.

Meine e-mail Adresse für Sie und Ihren überraschenden Ostergruß an mich heinzrussmann@web.de

Autor: red.

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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