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04.04.2018 15.04


Im Dom ist die Gottesmutter 38 Mal zu entdecken

Seit Jahrzehnten befasst sich Gustav Querfurth mit dem Lübecker Dom. In unterschiedlichen Bereichen hat er hier ehrenamtlich mitgearbeitet. Noch immer bietet er spezielle Führungen an. Nun ist sein viertes Buch zum Dom erschienen. "Maria im Dom zu Lübeck" lautet der Titel.


Der sogenannte Einhornaltar zeigt, wie das Tier der Maria in den Schoß springt. Foto: Querfurth

Es ist wie auf vielen Gebieten: Je mehr man sich mit einem Bereich beschäftigt oder sich auf ein Thema einlässt, desto mehr Details entdeckt man. Dieses Mal geht Querfurth der Frage nach, wieviel Mariendarstellungen es wohl in der Lübecker Bischofskirche gibt.

Manch einer kennt die Legende von den schönen Madonnen, die aus Stein gehauen oder geschnitzt an den Pfeilern befestigt sind. Angeblich stammt zumindest eine von einem zum Tode verurteilten Übeltäter. Verurteilt waren der Legende nach zwei Verbrecher. Sie sollten um die Wette eine Madonnenfigur fertigen. Wer das am schönsten schaffte, sollte begnadigt werden.

Da Maria, die Mutter Jesu, zu den Schutzpatronen des Domes zählt, steht zu vermuten, dass es weitere Darstellungen gibt. Gustav Querfurth hat im Laufe der Jahre 38 Madonnendarstellungen im Lübecker Dom entdeckt. Manche sind nicht zu übersehen, andere muss man suchen, und auch dann dürfte es schwierig werden, alle zu entdecken.

Abbildungen der Maria gibt es natürlich auf einem Marienaltar. Aber auch auf Schnitzereien an den Wangen, den Seitenteilen alter Kirchenbänke oder als Andachtsbilder sind sie zu finden. Auf 28 Seiten im Format DIN A4 teilt Querfurth seine Entdeckungen mit und illustriert die Texte mit 66 Abbildungen. Dazu gibt es die entsprechenden Texte – von der Ankündigung der Geburt Jesu durch den Engel Gabriel bis zum Erleben der Himmelfahrt des Sohnes.

Berühmt gewordene Texte wie das Magnificat, der Lobgesang Mariens, oder das Ave Maria dürfen nicht fehlen. Aber auch unbekanntere Texte und Begebenheiten aus dem Leben der Gottesmutter werden herangezogen. Gustav Querfurth zu seinem Projekt: "Im Jahr 2004 begann ich, mich der Maria zu beschäftigen, der Frau, die zu dem Engel sagen konnte: Siehe, ich bin des Herren Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast."

Der Verfasser und Fotograf Querfurth hat auch herausgefunden, dass für den 1163 aus Holz errichteten Vorgängerbau des heutigen Domes nach einer Urkunde Heinrichs des Löwen die Maria zur Schutzpatronin erkoren wurde. Das ist in Lübecks ältester Kirche bis heute so geblieben, obwohl sie im Laufe der Geschichte einige Kollegen bekam, Johannes, Sankt Blasius und den heiligen Nikolaus. Vierfach hält besser.

Der Band "Maria im Dom zu Lübeck" ist beim Autor zu bestellen, und zwar per Email unter gustavquerfurth@web.de. Er kostet 15,95 Euro.

Autor: TD

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