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HL-live.de

Dienstag,
der 24. April 2018






Engholm Rede im Radio: Was die Welt zusammenhält

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Dieser Frage ist Björn Engholm beim Jazz-Gottesdienst in Lübeck-Karlshof nachgegangen. HL-live.de Pastor Heinz Rußmann führt in seinen Gedanken zum Wochenende in das Thema ein.

Am Sonntag, 8. April, um 14 Uhr können Sie, liebe Leserin, lieber Leser im Radio den Jazzgottesdienst vom 25. März (auf Antenne UKW 98,8 und im Kabel auf 106,5 MHz) sich anhören mit der religiösen Rede von Björn Engholm. Neunzehn Mal hatte er sich dort im Jazzgottesdienst tiefschürfende Themen ausgesucht und gründlich bedacht und gelöst. Seine zwanzigste Rede war ein Höhepunkt des Tiefsinns. Thema: Was die Welt im Innersten zusammenhält. Das Thema gehört zu den Endlos-Fragen der Menschheit wie auch: "Warum ist überhaupt etwas, warum ist nicht Nichts? Gibt es ein Leben nach dem Tod?"

Ich möchte heute Engholms Rede nicht wie sonst referieren. Ich fürchte damit Ihre Neugierde zu dämpfen. Ich fände es besser, wenn Sie die Engholm-Rede im Radio sich direkt anhören und bedenken.

Mit einleitenden Gedanken möchte ich Sie heute neugierig machen: Was hält das Weltall im Großen und im Kleinen zusammen? Warum fliegt nicht alles ungeordnet auseinander zwischen den Sternen und Atomen und überall? Eine allumfassende Erkenntnis ist gefragt!

Der alte griechische Philosoph Empedokles hat gesagt: Liebe und Hass gestalten das ganze Weltall. Lange hat man in der Neuzeit durch die Naturwissenschaft die Kräfte der Materie und die geistigen Gesetze der Natur und Moral als Gestalter des Weltalls angesehen. Heute sagen manche Wissenschaftler, dass es im Wesentlichen die Anziehungskraft der Atome gibt und die elektomagnetischen Felder, welche alles im Kern bewegen. Woher sie kommen, weiß man nicht.

Für eine Antwort nach dem sicheren letzten Grund der Kräfte im Weltall muss man entweder resignieren oder Gott als Schöpfer ansehen, der uns viele Zeichen seiner Gegenwart gibt und nahelegt.

Professor und Moderator Harald Lesch hat mal im letzten Jahr im Fernsehen gesagt: Die Urkraft ist, dass die Atome sich lieben und Größeres aufbauen. Ein Atom-Kern liebt mindestens ein Elektron und bildet damit ein Atom. Atome lieben einander und bilden sinnvolle Moleküle, wie zum Beispiel das Wasser aus zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoff-Atom. Viele Moleküle bilden einen Einzeller. Diese Zellen lieben einander und bilden Mehrzeller, Pflanzen und Tiere. Einfache Tiere entwickelten sich bei ihren Nachkommen nach Jahrmillionen schließlich zu Affen und dann zu Menschen. Im Mutterleib haben wir alle diesen Ablauf von der Eizelle und Samenzelle zum Mehrzeller bis zum Embryo und Baby selbst erlebt.

Liebe ist somit die Grundlage unseres Lebens und der Höherentwicklung der Welt bis Jesus und das Weltende. Die Liebe Gottes hält die Welt zusammen. In uns finden sich primitive materielle und hochgeistige Ursachen zusammen und halten uns zusammen. Als die kompliziertesten Geschöpfe Gottes können wir diese Kräfte Gottes: Materie und Naturgesetze und andererseits Geist und Liebe überall am Wirken sehen. Dazu passt der Bibelspruch "Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm" (1. Joh 4,16).

Musik verbindet physikalische Töne und geistig-erhebende Melodien. Viele Menschen fühlen deswegen Gottes Nähe besonders bei religiöser Musik im Gottesdienst. So auch im Engholm-Jazzgottesdienst am 25. März in St.Stephanus. Manche erlebten einen leichten, erhebenden Rausch wie seit Jubal in der Bibel und Dionysos bei den Griechen, in der Klassik und im Jazz.

Durch die religiöse Rede mit hohen religiösen Gedanken von Engholm im Jazzgottesdienst war die Stimmung schon begeisternd und rauschhaft erhebend. Dazu passten die frommen Gebete und Lesungen von den Pastoren Reinhard von Kries und von mir. Die Musik war wieder eine Mischung von physikalischen Tönen und erhebendem Aufschwung der Seelen. Die Elite-Jazzer Saxofon-Professor Fiete Felsch und Stefan Kuchel mit Marcus Kuscewski und Oliver Sonntag waren besonders auf besonders mitreissend gestimmt. Sie begleiteten auch den großen und besonders harmonischen Schul-Chor der Oberschule zum Dom unter Studienrat Malte Birkenfeld und den Gesang der Gemeinde.

Bei einer so vielseitig wie seltenen Stimmung mit erhebenden Zusammenklang konnte man etwas spüren, dass Gott, der uns das Leben und viele großartige Begabungen gegeben hat, unsere Welt im Innersten zusammenhält.

Ihm sei Dank in Ewigkeit! Amen.

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
mit besten Wünschen für Sie

Wie schön, dass wir am Sonntag um 14 Uhr räumlich getrennt ,aber gemeinsam diesen Gottesdienst hören können. Der Offene Kanal ist auch Livestream unter www.oksh.de verfügbar.

e-mail Adresse für nicht öffentliche Mitteilungen heinzrussmann@web.de

Bei HL-live.de Stadtgeschehen - ältere Einträge zum 25. März - hat Harald Denckmann einen tollen Bericht über den Jazzgottesdienst geschrieben. zum jetzt schon Lesen.

Heinz Rußmann lädt dazu ein, den Gottesdienst am Sonntag um 14 Uhr im Radio anzuhören.

Heinz Rußmann lädt dazu ein, den Gottesdienst am Sonntag um 14 Uhr im Radio anzuhören.


Text-Nummer: 121315   Autor: red.   vom 07.04.2018 10.56

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