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Dienstag,
der 24. April 2018





Lübeck Erleben

Erneuter Warnstreik im öffentlichen Dienst

Viele Beschäftigte des öffentlichen Dienstes sind am Donnerstag, 12. April, erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Nach dezentralen Aktionen und Streiks wird es diesmal eine große Zentrale Streikaktion mit Demonstration in Kiel geben zu der es eine gemeinsame Busanreise aus Lübeck und Ostholstein geben wird.

Die Gewerkschaftsmitglieder im öffentlichen Dienst sind sauer. Der zweite Verhandlungstermin in der laufen Tarifrunde im öffentlichen Dienst (TVÖD) ist vorbei und noch immer liegt kein Angebot von Seiten der Arbeitgeber vor. Die Forderungen von Ver.di nach sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro, stießen auf Seiten der Arbeitgeber auf entschiedenen Widerstand - nicht finanzierbar heißt es und wenn dann in den höheren Gehaltsgruppen in denen Fachkräfte fehlen würden und nicht in den unteren Lohngruppen.

"Gerade in den unteren Entgeltgruppen haben die Kolleginnen und Kollegen ein Recht darauf, an der guten Konjunktur und den sprudelnden Steuereinahmen teilzuhaben. Dass nur im gehobenen Dienst ein Fachkräftemangel herrscht gehört in den Bereich der Märchen und Mythen und entspricht nicht der Realität am Arbeitsmarkt", sagt Gewerkschaftssekretärin Barbara Kammer, zuständig für Stadt, Länder und Kommunen im Bezirk Lübeck/Ostholstein.

Um den Druck zu erhöhen sind nun für Donnerstag erneut die Beschäftigten bei den Kommunen und beim Bund aufgerufen ihre Arbeit niederzulegen und sich am Warnstreik zu beteiligen. Bereits am 22. März gab es in Lübeck einen ganztägigen Warnstreik mit einer Demonstration in der Lübecker Innenstadt. "Die Stimmung ist kämpferisch", sagt Bezirksgeschäftsführerin Berith Jordan. "Die Beschäftigten sind nicht länger bereit sich billig abspeisen zu lassen und deswegen erhöhen wir jetzt nochmal den Druck und fahren am 12. April nach Kiel um dort gemeinsam mit dem ganzen Landesbezirk Nord unsere Forderungen deutlich zu machen."

Neben den Beschäftigten sind auch die Auszubildenden aufgerufen, deren Forderungen sich auf 100 Euro mehr und die Anpassung des Urlaubs belaufen. Eine Auszubildende der Hansestadt Lübeck sagt dazu: "ich finde es gut das ver.di auch etwas für uns tut, die Belastung ist in der Ausbildung genauso hoch wie später als ausgelernte Kraft und ich habe direkt von Anfang an das gleiche Arbeitspensum gehabt wie alle anderen. Wenn ich dann mitbekomme das in der Verhandlungsrunde der Arbeitgeber bei der Forderung nach einer Anpassung des Urlaubs auf 30 Tage fragt wovon sich Auszubildende erholen müssen fühle ich mich wirklich vor den Kopf gestoßen und denke mir jetzt erst recht!"

Aufgerufen sind alle Beschäftigten der Hansestadt Lübeck, der Stadtwerke Lübeck, der Entsorgungsbetriebe Lübeck, der städtischen Senioreneinrichtungen, des WSA, Stadttheater Lübeck, der Sana Kliniken Lübeck und Eutin und der Kreisverwaltung Ostholstein.

Die Busanreise wird am Donnerstag ab 8 Uhr am Gewerkschaftshaus Lübeck starten, damit die große Streikdemonstration in Kiel um 10 Uhr erreicht wird.

Verdi ruft die Mitarbeiter der Stadt und des Bundes am Donnerstag zum Warnstreik auf.

Verdi ruft die Mitarbeiter der Stadt und des Bundes am Donnerstag zum Warnstreik auf.


Text-Nummer: 121353   Autor: Verdi/red.   vom 09.04.2018 12.55

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