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Freitag,
der 17. August 2018






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09.04.2018 16.52


Classical Beat Festival gibt Pre-Opening Konzert

Classical Beat präsentierte am Freitag, 6. April, in Timmendorfer Strand neue und ungewohnte Hörerlebnisse und will damit auch ein junges Publikum begeistern: Eine Musik, die Neugierde im Publikum entflammt. Aus der Tradition erhoben und nun jung und frisch.

Aus der Begegnung von klassischer Musik mit Jazz und Elektrobeats etwas ganz Neues erschaffen und einen jungen Sound kreieren. Das ist das Ziel des Classical Beat Festivals, das in seinem zweiten Jahr unter dem Thema "Feuer" steht und vom 22. bis 26. Mai in Hamburg, Lübeck und Ostholstein ein "Feuerwerk" unerhörter Klänge entfachen will.

Vor 200 eingeladenen musikinteressierten Gästen und Vertretern aus Kultur, Wirtschaft, Politik, Stiftungen und Medien demonstrierten sieben Künstler ihre Spielkunst. Dieses Jahr soll moderne Musik entwickelt und gespielt werden, die Bezug auf einen Klassiker nimmt und damit einen Bogen in den Barock spannt: Händels Feuerwerksmusik.

Der diesjährige Präsenzkünstler des Festivals mit dem größten Zuspruch und der längsten Anreise: Luciano Supervielle aus Montevideo in Uruguay begeisterte das Publikum mit seinem klassisch-romantischen Pianospiel, das er anreichert mit digitalen Klängen und Rhythmen aus dem Hip-Hop und der modernen Clubkultur, um genau diesen neuen Sound zu entwerfen. Supervielle ist in Südamerika ein herausragender Pianist bekommt nun durch das Classical Beat Festival eropäische Reichweite. Es geht nicht darum, Musik der alten Meister nachzuspielen und mit modernen Elementen zu mischen, sondern aus alten und neuen Tönen auch etwas Neues zu schaffen. So hat der südamerikanische Pianist Luciano Supervielle zusammengefasst, was beim zweiten Festival "Classical Beat" mit insgesamt neun Konzerten in der Hansebelt-Region im Mai erreicht werden soll.

Dabei erlebten die Gäste am Freitag, was damit gemeint sein kann. Hierbei wurden auch Improvisationen eingebracht, um den Zuhörern auch spannende Sequenzen und neue Kompositionen mit auf den Weg zu geben. Damit wurden deren Hörgewohnheiten herausgefordert. Über etwas was man vorher noch nie gehört hat, so der Initiator, Hans-Wilhelm Hagen, wird zu Hause diskutiert und gesprochen und bietet dem Besucher des Festivals ein großes, vielfältiges und spannendes Angebot.

"Classical Beat" ist ein in Nordeuropa einmaliges Musikprojekt und ein neues Format, das klassische Musik mit moderner Clubkultur, uberraschenden Auffuhrungssituationen und anderen Musikgenres verbindet. "Damit sollen vor allem mehr junge Menschen für anspruchsvolle Musik gewonnen und begeistert werden", betont Initiator Hans-Wilhelm Hagen. Das Classical Beat Festival schlägt neue Töne auf der Basis der klassischen Traditionen an, das ist oft ungewohnt und herausfordernd, aber auch ungeheuer spannend.

Die Programmgestaltung des Abends lag in den Händen von Prof. Bernd Ruf, Musikhochschule Lübeck – er wird in diesem Jahr zusammen mit Etienne Abelin die künstlerische Leitung des Festivals übernehmen. Bernd Ruf, der seit 2004 als Professor für Popularmusik, Jazz und Weltmusik an der Musikhochschule Lübeck unterrichtet, will eine Brücke zwischen den musikalischen Genres schlagen: "Unsere Welt ist so komplex und anspruchsvoll, dass wir die Kunst brauchen, um Wege und Antworten zu finden, damit umzugehen", sagt Bernd Ruf. "Wir müssen uns fragen, was uns bewegt und wie klassische Musik heute übersetzt werden muss, damit sie uns etwas zu sagen hat."

Was die Musiker und Akteure zum Pre-Opening am Freitagabend in Timmendorfer Strand dann als Appetithäppchen anstimmten, weckte die Neugierde ihres eingeladenen Publikums. Band des Abends ist geformt worden aus sieben Musikern, bestehend aus dem jungen Pianisten und Elektro-Pionier Luciano Supervielle, der Münchener E-Gitarristin Monika Roscher, dem Trompeter Sven Klammer, Gregor Hübner (Violine), Bernd Ruf (Saxophon), Franz Danksagmüller (Gulliphon) und Michael Knarr am Sampler und Synthesizer. Aus Zitaten von Händels Feuerwerksmusik entwickelten sie mithilfe gesampelter Beats, elektronisch verwandelter Töne und aus Improvisationen etwas tatsächlich bislang Ungehörtes – eine "Feuerzündung", die das nicht eben junge Publikum seinen Hörgewohnheiten entriss und begeisterte.

"Wir betreten Neuland mit dem Festival. Das braucht Mut", sagt Hans-Wilhelm Hagen. Der ehemalige Banker aus Eutin hatte 2016 die Stiftung "Neue Musik-Impulse Schleswig-Holstein" gegründet, die das Classical Beat Festival in der Hanse-Belt-Region etablieren will. Neben den Konzerten spielt dabei die Musikpädagogik eine wichtige Rolle. Die "Akademie" gibt 25 Musikstudenten aus Europa und den USA die Möglichkeit, mit den Tutoren und Profis zu arbeiten, gemeinsam neue Wege zu erschließen und die Ergebnisse in den Konzerten zu präsentieren.

"Digital Soundscapes" ist eine für Schulen entwickelte Unterrichtseinheit, die bereits seit Februar an verschiedenen Schulen umgesetzt wird und den Schülern die akustische Welt erschließen will. Dazu sammeln die Schüler mit dem Smartphone Tonaufnahmen aus ihrem Alltag, die dann bearbeitet und zu einer "Sound-Symphonie" zusammengeführt werden.

Träger des Projekts ist die "Stiftung Neue Musik-Impulse Schleswig-Holstein". Sie finanziert sich uberwiegend aus Spenden, Sponsoring sowie durch öffentliche Fördergelder und Veranstaltungseinnahmen. Unterstutzt wird die Initiative von Kulturinstitutionen wie der Musikhochschule Lubeck, der Politik und der Wirtschaft. Industrie- und Handelskammer sowie HanseBelt e.V. engagieren sich ebenfalls. Den Vorsitz im Präsidium der Stiftung hat Dr. Arno Probst, Vicepräses der IHK zu Lubeck, ubernommen. Er ist uberzeugt: "Classical Beat wird die HanseBelt-Region attraktiver machen, gerade fur junge Nachwuchskräfte in der Wirtschaft."

Das Festival beginnt am 22. Mai um 19.30 Uhr mit einem Opening "Feuer I" in der Laeiszhalle in Hamburg und endet (in Norddeutschland) mit einem "Feuerwerk" am 26. Mai um 19.30 Uhr in Lübeck im Schuppen 6. Danach folgen weitere Konzerte in Schweden, Holland und Dänemark. Karten gibt es im Vorverkauf ab Dienstag, 10. April, an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Autor: Veranstalter

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