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Freitag,
der 17. August 2018






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10.04.2018 17.15


Grüne: Modernisierung für Bildungslandschaft

Die Lübecker Grünen fordern in ihrem Programm für die Kommunalwahl einen Modernisierungsschub für die Bildungslandschaft. Sie wollen, dass die Stadt bei Investitionen vorrangig die Sanierung der Schulgebäude in Angriff nimmt, statt Luxusprojekte zu verfolgen. Die Kinderbetreuung soll deutlich ausgebaut werden, damit Familie und Beruf besser vereinbar werden.

Die Grünen sprechen sich für eine "lebendige" Schullandschaft mit Gymnasien, Gemeinschaftsschulen, freien und beruflichen Schulen aus. Kleine Grundschulen sollen nach dem Grundsatz "kurze Beine - kurze Wege" erhalten blieben. Das "offene Ganztagsangebot", also die Ergänzung des normalen Schulangebots um freiwillige Angebote am Nachmittag, wollen die Grünen ausbauen, vor allem im Grundschulbereich. Alle Schulen sollen die Möglichkeit erhalten, Computer- und Internetangebote in den normalen Unterricht zu integrieren. Dafür wird das Modellprojekt "IT an Lübecker Schulen" auf alle Schulen der Stadt ausgeweitet.

Die Grünen befürworten ihrem Programm den Ansatz der inklusiven Pädagogik und wollen an allen Kitas und Schulen regionale Kost mit Bio-Siegel etablieren. Die Sozialarbeit an den Schulen und der Einsatz von psychologisch ausgebildeten Kräften sollen gestärkt werden.

Bei der Kinderbetreuung gilt das Augenmerk der Grünen der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Raumkapazitäten an den Grundschulen für die Betreuung wollen die Grünen ausbauen. Solange die Räumlichkeiten unbefriedigend sind, sehen sie keine Möglichkeit, weitere Hortangebote zu schließen, sondern wollen diese erhalten. Die Betreuung in den Kitas in Rand- und Wochenendzeiten soll ausgebaut werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Auch die bisher noch üblichen "Schließtage" in Kitas sollen nach dem Willen der Grünen reduziert und vereinheitlicht werden. Dies sei für die Eltern besonders wichtig, die ihre Kinder - etwa altersbedingt - in unterschiedlichen Einrichtungen haben. Für den Ausbau der Kinderbetreuung wollen die Grünen Mittel in Anspruch nehmen, die von der Landesregierung den Kommunen zur Verfügung gestellt werden.

Ein großes Problem sehen die Grünen darin, dass der Arbeitsmarkt für Erzieherinnen und Erzieher zur Zeit leergefegt ist. Sie verlangen deutlich größere Anstrengungen, den Beruf attraktiver zu machen, um das notwendige Personal zu gewinnen. Beispielsweise soll die Stadt Mittel einwerben, um ein Stipendium für Erziehungs- und andere pädagogische Berufe einzuführen.

Autor: Grüne

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