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Mittwoch,
der 25. April 2018






Das lange Sterben der Nautilus

Jahrelang war die Nautilus ein beliebtes Restaurantschiff im Fischereihafen von Travemünde. Dann schlug es zwei mal Leck und lag auf Grund. Inzwischen schwimmt es wieder, aber der Besitzer kümmert sich offenbar nicht mehr. Die Stadt möchte das heruntergekommene Schiff aber nicht mehr im Hafen haben.


Thomas Thalau wunderte sich über das ungesicherte Schiff. Inzwischen wurde es abgesperrt.

Zuletzt war das Schiff vor einem Jahr auf Grund gegangen. "Travemünde Aktuell" berichtet von Gerüchten im Hafen, dass es im Internet für einen Euro verkauft worden sei. Die Stadt kennt den Besitzer, der scheint aber nicht zu reagieren. Er wurde aufgefordert, die Nautilus zu entfernen. Am Mittwoch verlegte die Hafenbehörde das Schiff an einen äußeren Steg, da die Uferbefestigung erneuert wird. Die Rechnung bekommt der Eigentümer.

Am Mittwoch nahm Thomas Thalau, Vorsitzender der CDU Travemünde, das Schiff in Augenschein. Er wunderte sich: Es war völlig ungesichert. Jeder konnte ohne größere Mühe an Bord gelangen. Er forderte die Stadt auf, den Zugang zu sperren. Die Verwaltung reagierte schnell und sicherte den Eingang mit einem Bauzaun.

Die Nautilus liegt aber immer noch im Bereich des Fischereihafens. Die Hafengebühren liegen bei 281,11 Euro monatlich. Ob die bezahlt werden, darf die Stadtverwaltung nicht sagen. Sie hat den Besitzer aber aufgefordert, das Schiff zu entfernen. "Falls auch dies nicht erfolgt, wird die Lübeck Port Authority (LPA) auch hier im Wege der Ersatzvornahme handeln", so Valessa Glisovic, Sprecherin der Stadtverwaltung gegenüber "Travemünde aktuell".

Wenn der derzeitige Eigentümer nicht erscheine, werde auf Kosten der Hansestadt Lübeck das Schiff in eine kleine Werft in der Nähe verlegt, sagt Gerd Schröder, Vorsitzender des Ortsrates Travemünde. "Zum Abwracken oder was, da kommt das Ding dann hin." Das sei dem Vorstand des Ortsrates so mitgeteilt worden.

Die Stadt möchte, dass der Schandfleck den Fischereihafen verlässt. Fotos: TA

Die Stadt möchte, dass der Schandfleck den Fischereihafen verlässt. Fotos: TA


Text-Nummer: 121471   Autor: TA/VG   vom 14.04.2018 18.20

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