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VfB unterliegt in Barsinghausen mit 1:2

Der VfB Lübeck musste sich am Sonntagnachmittag beim 1.FC Germania Egestorf-Langreder mit 1:2 (0:2) geschlagen geben. Eine staubedingte späte Ankunft, zwei Gegentore, eine Roten Karte nach einer halben Stunde und eine insgesamt müde Leistung – ein Satz mit X, speziell die erste Halbzeit war gar nix. Im zweiten Durchgang gelang immerhin Schadensbegrenzung und Gary Noel noch der Ehrentreffer.

Trainer Rolf Landerl schenkte mit Til Weidemann und Burhan Tetik zwei 18-Jährigen von Beginn an das Vertrauen. Im Tor startete erstmals in dieser Saison Alexander Langer. Zudem waren Henrik Sirmais, Marvin Thiel, Joshua Gebissa, Nico Löffler und Leon Dippert im Vergleich zum Flensburg-Spiel frisch in der Anfangself.

Der VfB erlebte eine erste Halbzeit zum Vergessen: Aufgrund der späten Anreise wurde der Anstoß um 20 Minuten nach hinten verlegt, nach sechs weiteren Minuten klingelte es bereits zum ersten Mal im eigenen Kasten. Marco Schikora hatten die VfB-Akteure völlig aus dem Blick verloren, nach der ersten Ecke köpfte dieser mutterseelenallein ein – 1:0 (6.). Eine Minute zuvor hatte Schumacher schon völlig freistehend daneben geköpft. Während der VfB kaum einmal Ruhe in die Partie bekam, scheiterte der turmhohe Weydandt per Kopf zunächst am glänzend reagierenden Langer (28.) und bekam eine Minute später am langen Pfosten stehend einen weiteren Kopfball nicht gefährlich genug aufs Tor.

Nach einer guten halben Stunde schwächte sich der VfB zu allem Überfluss auch noch selbst: Nico Löffler riss sich, nachdem er über mehrere Meter am Trikot gezogen wurde, ungestüm von seinem Gegenspieler los und erwischte diesen im Gesicht – Schiedsrichter Theodor Potiyenko entschied auf Tätlichkeit und Rot (31.). Als Kevin Schumachers Schuss aus sehr spitzem Winkel unhaltbar zum 2:0 ins hintere obere Eck abgefälscht wurde, musste man Böses um den VfB befürchten. Glück hatten die Grün-Weißen zudem, dass sich Schumachers Heber nur auf die Latte senkte (45.).

Nach dem Seitenwechsel bekamen die Zuschauer weitestgehend Magerkost geboten – von beiden Seiten. Erst mit der Hereinnahme von Yannick Deichmann und Gary Noel wurde das VfB-Spiel spürbar besser, wenngleich die Germanen vor allem bei ihren zahlreichen Kontergelegenheiten (72., 82., 90.) dem VfB gleich mehrfach hätte den Gar ausmachen können. So aber kam der VfB noch einmal zurück ins Spiel, Noel köpfte neun Minuten vor dem Ende den Anschlusstreffer, zudem hatten die Grün-Weißen bei zwei sehr kniffligen Abseitssituationen Pech.

Bereits am Dienstag geht es für den VfB in Oldenburg weiter.


Text-Nummer: 121650   Autor: VfB   vom 22.04.2018 23.26

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