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der 20. November 2018






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27.04.2018 10.00


Arbeitsmarkt: Frühjahrsbelebung setzt sich fort

Die Agentur für Arbeit hat am Freitag, 27. April, die aktuellen Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht. Im Bezirk der Arbeitsagentur Lübeck, der die Hansestadt Lübeck und den Kreis Ostholstein umfasst, waren im April 2018 weniger Frauen und Männer von Arbeitslosigkeit betroffen als im Vormonat und im Vorjahr.

"Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hat sich aufgrund der anhaltenden Frühjahrsbelebung fortgesetzt. Wir verzeichnen die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem April seit 26 Jahren. Mit den Abschlussprüfungen endet für viele junge Menschen in den nächsten Wochen ihre Ausbildungszeit. Wer vom Ausbildungsbetrieb nicht übernommen werden kann, sollte sich bei der Arbeitsagentur melden. Die Chancen mit Hilfe unserer Stellenvermittlung schnell eine Anschlussbeschäftigung zu finden, stehen für viele Fachkräfte sehr gut", erklärt Markus Dusch, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Lübeck.

"Auch auf dem Ausbildungsmarkt sind die Chancen sehr gut. Wir haben noch viele interessante Ausbildungsstellen mit guten Zukunftsperspektiven im Angebot. Selbst Jugendliche, die sich noch kurzfristig für eine Ausbildung entscheiden, haben jetzt noch gute Möglichkeiten. Nutzt die kommenden Wochen und kümmert Euch verstärkt um die Bewerbungen. Dabei lohnt sich auch ein Blick jenseits des bisherigen Wunschberufes", rät Dusch.

Insgesamt waren in Lübeck und Ostholstein 14.410 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, 1.200 (7,7 Prozent) weniger als im Vormonat und 998 (6,5 Prozent) weniger als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen ging jeweils um 0,5 Prozentpunkte zum Vormonat und Vorjahr auf 6,7 Prozent zurück.

Im April 2018 wurden 1.044 Stellen neu zur Besetzung angeboten, 130 oder 11,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Zwar kamen weniger neue Arbeitsstellen hinzu, aber die Zahl der offenen Arbeitsangebote steigt weiter. Die Suche nach Fachkräften dauert zunehmend länger. Bei 4.558 Stellen wurden Ende des Monats noch Arbeitskräfte gesucht, 255 oder 5,9 Prozent mehr als im April 2017. Insbesondere im Hotel- und Gastgewerbe, Handel, aber auch im Gesundheits- und Sozialwesen, verarbeitenden Gewerbe, Baugewerbe oder Arbeitnehmerüberlassung bieten sich Einstiegschancen für Arbeitsuchende.

Im Rechtskreis SGB III (Betreuung durch die Agentur für Arbeit) lag die Zahl der Arbeitslosen bei 4.333, das sind 1.016 (19,0 Prozent) weniger als im Vormonat und 225 (4,9 Prozent) weniger als im Vorjahr. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote betrug 2,0 Prozent.

Im Rechtskreis SGB II (Betreuung durch das Jobcenter) gab es 10.077 Arbeitslose. Das ist ein Minus von 184 (1,8 Prozent) gegenüber März 2018. Im Vergleich zum April 2017 ging die Arbeitslosigkeit um 773 (7,1 Prozent) zurück. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote betrug 4,7 Prozent.

Neben dem gesetzlich definierten Kreis der Arbeitslosen gibt es weitere Menschen, die ohne Beschäftigung sind. Sie werden unter dem Begriff der Unterbeschäftigung erfasst und monatlich veröffentlicht, um den Arbeitsmarkt transparent zu machen. Die Unterbeschäftigung stellt damit das gesamte Defizit an regulärer Beschäftigung dar. Hier werden neben den Arbeitslosen beispielsweise Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder Arbeitsgelegenheiten, Krankgeschriebene, geförderte Existenzgründer oder Arbeitsuchende mit Vorruhestandsregelungen ausgewiesen. Insgesamt 20.369 Personen befanden sich im April 2018 in Unterbeschäftigung. Die Zahl der Unterbeschäftigten ist in den letzten zwölf Monaten um 1.569 Personen oder 7,2 Prozent zurückgegangen.

Arbeitsmarkt Regional
Im Vergleich zum Vormonat und Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit in allen Regionen des Agenturbezirkes zurück.

In der Hansestadt Lübeck waren Ende April 2018 9.224 Arbeitslose gemeldet, 261 (2,8 Prozent) weniger als vor einem Monat und 638 (6,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote ging um 0,3 Prozentpunkte zum Vormonat und 0,7 Prozentpunkte zum Vorjahr auf 8,1 Prozent zurück. Unter den kreisfreien Städten verzeichnet die Hansestadt die niedrigste Quote.

2.490 Arbeitslose und damit 156 (5,9 Prozent) weniger als im Vormonat und 54 (2,1 Prozent) weniger als im Vorjahr waren dem Rechtskreis des SGB III (Betreuung durch die Arbeitsagentur) zuzuordnen.

Beim Jobcenter Lübeck (Rechtskreis SGB II) waren Ende April 2018 6.734 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, das waren 105 (1,5 Prozent) weniger als im März 2018 und 584 (8,0 Prozent) weniger als im April 2017.

Im Kreis Ostholstein waren Ende April 2018 5.186 Arbeitslose gemeldet, ein Rückgang von 939 oder 15,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr waren 360 (6,5 Prozent) Arbeitnehmer weniger von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Arbeitslosenquote ging um 0,9 Prozentpunkte zum Vormonat auf 5,0 Prozent zurück (Vorjahr 5,4 Prozent).

1.843 Arbeitslose wurden bei den Arbeitsagenturen in Ostholstein im Rechtskreis des SGB III betreut, 860 (31,8 Prozent) weniger als im März 2018 und 171 (8,5 Prozent) weniger als vor einem Jahr. Beim Jobcenter Ostholstein (Rechtskreis SGB II) waren 3.343 Arbeitslose gemeldet, das waren 79 (2,3 Prozent) weniger als im Vormonat und 189 (5,4 Prozent) weniger als vor einem Jahr.

Im Südbezirk (Geschäftsstelle Hauptagentur Lübeck und Umgebung) der Agentur für Arbeit Lübeck waren im April 2018 10.379 Arbeitslose gemeldet. Ihre Zahl ging um 310 (2,9 Prozent) gegenüber dem Vormonat und um 661 (6,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Die Arbeitslosenquote betrug 7,3 Prozent (Vorjahr 7,9 Prozent). Es meldeten sich 2.345 Personen arbeitslos, während gleichzeitig 2.661 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendeten. 804 neue Stellen wurden im Laufe des Monats angeboten.

Ausbildungsmarkt
Seit Beginn des Beratungsjahres im Oktober 2017 nahmen 2.055 Bewerber/innen die Ausbildungsvermittlung der Agentur für Arbeit Lübeck in Anspruch. Das waren 284 weniger als im letzten Jahr. 1.131 (-150) Jugendliche suchten Ende April 2018 noch eine Stelle.

Von den Betrieben wurden 3.327 Ausbildungsstellen angeboten. Das waren 248 Stellen mehr als im Vorjahr. Davon waren Ende April 2018 noch 2.071 (+153) offen. Rechnerisch kamen damit 1,8 noch offene Stellen auf einen unversorgten Bewerber/in. Im Vorjahr waren es 1,5 Stellen pro Bewerber/in. Gute Chancen gibt es zum Beispiel noch in Fertigungsberufen wie Elektroniker/in oder Mechatroniker/in, in Ernährungsberufen wie Bäcker/in, Fleischer/in oder Koch/Köchin, im Hotel- und Gastgewerbe wie Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Fachmann/-frau für Systemgastronomie oder Fachkraft im Gastgewerbe, in Dienstleistungsberufen wie Verkäufer/in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, Groß- und Außenhandel oder Versicherungen, Fachkraft Kurier-, Express- und Postdienstleistungen oder Lagerlogistik, in Bauberufen wie Maurer/in, Tiefbaufacharbeiter/in, Straßenbauer/in oder Maler- und Lackierer/in und in Gesundheitsberufen wie Altenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in.

"Darüber hinaus gibt es natürlich noch viele andere interessante Berufe an die oft gar nicht gedacht wird, wie zum Beispiel Glasapparatebauer/in, Orthopädieschuhmacher/in oder Sattler/in, um nur einige zu nennen. Nutzen Sie die vielfältigen Chancen auf unserem Ausbildungsmarkt und nehmen Sie gleich Kontakt zur Berufsberatung auf", rät Dusch.

Autor: Arbeitsagentur

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