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Montag,
der 19. November 2018






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28.04.2018 11.13


Das Gottesgeschenk der Musik an Kantate

Der Sonntag wird in den evangelischen Kirchen musikalisch gefeiert. Es ist Sonntag "Kantate". HL-live.de Pastor Heinz Rußmann erklärt in seinen Gedanken zum Wochenende und in einem Gottesdienst am Sonntag auf Marli die Bedeutung der Musik.

Unsere Probleme hören zwar nicht ganz auf, aber über drei Ereignisse können wir uns zur Zeit freuen: Gerade haben wir Ostern gefeiert Das kann uns die tiefsinnigste Freude schenken, welche nämlich unsere Angst vor dem Tod beseitigt: Jesus ist von den Toten nach der Kreuzigung zu neuem Leben erweckt worden. Das feiern Christen jetzt in der österlichen Freudenzeit und das eröffnet uns die größte Hoffnung, ja Gewissheit, dass Jesus uns zum ewigen Leben vorausgegangen ist. Ganz gleich was in unserem Leben noch geschieht, so werden wir doch zu Gott gelangen in sein ewiges Reich.

Als zweite Freude können wir feiern, dass die Natur vom Winterschlaf erwacht ist. Sie hat einen grünen Teppich mit vielen Blüten über die Gärten und Parks, Felder und Wälder ausgebreitet. Der Winter war ja so lang und grau und grauenvoll, dass wir fast die Hoffnung auf den Frühling aufgegeben hatten. Wir Ruderer konnten so selten wie schon lange nicht mehr um unsere schöne Stadt im Sonnenglanz rudern. Im Frühling ist die Welt wieder erfreulich in Ordnung. Es fällt wieder leichter, aus der Schönheit und Faszination und Majestät der Natur auf Gott den Schöpfer zu schließen und ihn zu verehren.

Eine dritte große Freude feiern die Christen am kommenden Sonntag Kantate. Sie loben mit Lobgesängen unseren gütigen Gott. Kantate heißt: singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Ein wunderbares Geschenk Gottes ist unsere Fähigkeit, nicht nur zu sprechen und zu schreien, sondern auch zu singen und zu hören und zu musizieren und Musik zu komponieren. Schon kleine Kinder können lallen und trällern, lange bevor sie sprechen können. Später lernen sie singen. Noch später ein Instrument zu spielen.

Die ganze Menschheit auf dem Erdball hat große Freude an sehr verschiedener Musik und am Gesang im Rhythmus. Schon die alten Griechen haben die Erfindung der Musik mit dem Charakter von zwei verschiedenen Göttern versucht zu erklären:

Ihr Gott Dionysos war zuständg für die rauschfte, rythmische, meist getrommelte oder durch Händeklatschen begleitete Musik. Von Tanzmusik bis Marschmusik, von Richard Wagner bis zu Jazz und Hip Hopp und Rap reicht das Spektrum dieser emotionalen Musik.

Der Gott Apollös dagegen hat die erhabene und erhebende Musik geschaffen, welche die Seelen zum Himmel und zu Gott schweben lassen kann. Das beste Beispiel ist dazu die Musik von Johann Sebastian Bach und die Kirchenmusik. Um Gottes Thron herum musizieren die Engel gewiss Bach.

Musik kann glücklich machen und ermutigten. Sie tröstet und erfreut Menschen auch mit Problemen durch den Wohlklang, auch depressive und alte und kranke Menschen. Gemeinsamer Gesang schafft eine erfreuliche Gemeinschaft. Bei schwerer Krankheit konnte ich ganz früher meine Lieblings-Musik von Jazz bis Reinhard Mey und Beethoven nicht hören. Aber Mozart hat mir die Brust geweitet, meine gedrückte Seele befreit und erhoben wie beim Gebet und mich geheilt.

Nun das Wichtigste zum Schluss: Musik kann unsere Seelen zu Gott erheben, so dass wir uns gefühlsmäßig Gott nähern. Deswegen gibt es keinen Gottesdienst ohne Gesang, ohne das Loben Gottes und ihn Bitten durch Gesang und Musik, besonders auf der Orgel. Aber auch der Engholm-Jazzgottesdienst am 23. März mit Gospel-Gesang vom OzD-Schüler-Chor begleitet von Elite–Jazzern und Gemeindegesang war seelenerhebend.

Sehr empfehlen möchte ich Ihnen, Kirchenlieder auswendig zu lernen oder zu wiederholen. Das Lied "Jesu geh voran auf der Lebensbahn" ermutigt in vielen Lebenssituationen. Ganz erfreulich erzählten mir mehrere ehemalige Konfirmanden: "Nach einem Bundeswehrmanöver lagen wir am Lagerfeuer. Die Stimmung war danach etwas zu singen, aber nichts fiel uns ein. Da sangen wir zur Gitarre: Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag. Danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag."

Ich wünsche Ihnen viel Freude, Trost und Seelenerhebung zu Gott durch die Musik. Gern predige darüber am Sonntag, 29. April, um 10 Uhr für Sie in der Auferstehungs-Kirche am Marliring.

Ihr HL-live.de Pastor Heinz Rußmann
mit vielen besten Wünsche für Sie

Vertrauliche e-mail an mich: heinzrussmann@yahoo.de

Autor: red.

Aus rechtlichen Gründen können wir Bilder nicht mehr zur Verfügung stellen.


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