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Sonntag,
der 20. Mai 2018






Schule schimmelt: Schüler müssen umziehen

Auf viele Schüler der Kaland-Schule wartet ein langes Wochenende: In dem Gebäude wurde Schimmel am Dach entdeckt, den Kindern in sieben Klassenzimmern könnte die Decke auf den Kopf fallen. Der Unterricht findet vermutlich erst wieder am Dienstag statt, dann in den Räumen der Volkshochschule am Falkenplatz.

Eigentlich sollte nur überprüft werden, ob das Dach ausgebaut werden kann. Dabei wurde entdeckt, dass an der dort geöffneten Stelle tragende Deckenbalken sehr stark vom Schwamm befallen sind. Maßnahmen zur Abstützung und Wiederherstellung der Standsicherheit wurden am Dienstag abgeschlossen, so dass der sich darunter befindliche Klassenraum wieder genutzt werden kann. Andere Bereiche sind derzeit nicht einsehbar, weshalb nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch weitere Deckenträger beschädigt sind.

Die Verkehrssicherheit für die übrigen sieben darunter liegenden Räume kann derzeit nicht garantiert werden. Aufgrund dessen werden die Räume ab sofort nicht mehr für den Schulbetrieb genutzt. Nach Wiederherstellung der Standsicherheit der Deckenkonstruktion im Bereich der sieben Klassenräume, die einen Zeitraum von etwa vier bis fünf Wochen in Anspruch nehmen wird, und nach Freigabe durch einen Statiker, werden die Räume wieder in Nutzung gehen können.

Für Mittwoch wird für die betroffenen Klassen ein Wandertag eingeplant, Freitag ist Ferientag und am Montag erfolgt unter Umständen ein weiterer Ferientag.

In Abstimmung mit dem Schulleiter und dem Schulrat wird das nächstgelegene Schulgebäude, die Volkshochschule an der Falkenstraße, bis auf weiteres als Ausweichquartier genutzt. Dort werden kurzfristig sieben Unterrichtsräume zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wird die Möblierung ausgetauscht, um so die Belastung der Kaland-Schule und deren Schüler so gering wie möglich zu halten. Für die Volkshochschule werden in diesem Zeitraum anderweitig Ersatzräume zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden Prüfungen im Andreas-Wilms-Haus vorgenommen, um dort den großen Saal für die Mittagsversorgung sicherzustellen.

Schüler und deren Eltern wurden über die organisatorischen Änderungen zeitnah informiert. Eine Sanierung des Gebäudes unerlässlich, so die Stadtverwaltung. "Die Planung hierfür und für eine Raumerweiterung für die Ganztagsnutzung wurde bereits in Form einer Machbarkeitsstudie in Angriff genommen."

Lübecks nächstes Sorgenkind: Die Kalandschule wird erst einmal notdürftig repariert. Sie muss aber dringend grundlegend saniert werden. Foto: RB

Lübecks nächstes Sorgenkind: Die Kalandschule wird erst einmal notdürftig repariert. Sie muss aber dringend grundlegend saniert werden. Foto: RB


Text-Nummer: 122076   Autor: Presseamt Lübeck/VG   vom 08.05.2018 18.54

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