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16.05.2018 19.34


Bürgermeister dankt den Lübeckern

Knapp vier Stunden ohne Strom: Stadtwerke, Stadtverwaltung, Polizei und Feuerwehr zogen am Abend eine erste Bilanz. Die Lübecker hätten sich vorbildlich verhalten. Die Behörden hatten sich auf einen längeren Ausfall vorbereitet.

Bürgermeister Jan Lindenau hatte gerade die Senatssitzung eröffnet, als es im Rathaus dunkel wurde. "Ich habe den Innensenator zur Feuerwehr geschickt", berichtet er. Als nach einer Stunde keine Rückmeldung kam, sei er selbst zum Einsatzstab gefahren. Die Feuerwehr hatte bereits Vollalarm gegeben. Es wurden alle Freiwilligen Feuerwehren alarmiert. Auch die Berufsfeuerwehr stockte ihr Personal auf. So waren rund 280 Retter im Einsatz.

Ein Problem bei längeren Stromausfällen ist die Versorgung mit Kraftstoff. "Wir haben Dieselkraftstoff nach Lübeck beordert", so Feuerwehrchef Bernd Neumann. Der war aber nicht mehr notwendig. Die Notstromversorgung auch in den Krankenhäusern war die ganze Zeit über gesichert.

Jürgen Schäffner, Geschäftsführer der Stadtwerke, kann zur Ursache des Stromausfalls noch keine genauen Angaben machen. Es habe einen Kurzschluss an einer Doppelsammelschiene im Umspannwerk bei Stockelsdorf gegeben. Die heißt so, weil bei einem Schaden die zweite Schiene die Versorgung übernehmen kann. In diesem Fall gab es einen Kurzschluss zwischen beiden Schienen.

Die Polizei berichtet von einer sehr ruhigen Lage. Die Beamten im Tagesdienst durften zwar erst um 18 Uhr Feierabend machen, aber größere Einsätze gab es nicht. 73 Alarmanlagen haben durch den Stromausfall ausgelöst, berichtet Lübecks Leitender Polizeichef Bernd Olbrich. Verkehrsunfälle habe es nach einer ersten Auswertung nicht gegeben. Es kam lediglich zu einer kurzen Störung im Funkbetrieb.

Bürgermeister Jan Lindenau fasst den Tag kurz zusammen: "Ich bin noch nie so entspannt um den Lindenplatz gefahren." Die Lübecker hätten sich vorbildlich verhalten.

Autor: VG

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