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Dienstag,
der 16. Oktober 2018






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17.05.2018 15.57


Hoher Schaden durch Stromausfall

Einen Tag nach dem großen Stromausfall werden immer größere Schäden sichtbar. Viele Supermärkte mussten ihre Tiefkühlprodukte komplett entsorgen. Haften muss der Netzbetreiber. Offensichtlich große Probleme gab es beim Behördenfunk. Viele Lübecker sahen den Stromausfall aber auch positiv.

‎Laut Mitteilung der Stadtwerke Lübeck GmbH ist bei einem routinemäßigen und ferngesteuerten Sammelschienenwechsel im Umspannwerk ein technischer Fehler aufgetreten. Bei gemeinsamen Arbeiten der Schleswig-Holstein Netz AG und der Netz Lübeck GmbH an der Behebung des Fehlers kam es dann zum Kurzschluss, der den großen Stromausfall in Lübeck und Umgebung ausgelöst hat.‎Durch die bei diesem Vorgang entstandenen extremen Stromflüsse wurde ein wichtiges technisches Gerät – ein sogenannter Trenner - in der Anlage zerstört. "Wir sind derzeit noch in der technischen Klärung mit allen Beteiligten und dem Hersteller, um die Ursachen zu klären", so Lars Hertrampf, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit. Kunden, die durch den Stromausfall einen materiellen Schaden anmelden wollen, können sich an den jeweiligen Netzbetreiber in ihrer Region wenden. Dort wird dieser dann bearbeitet.

Der Strom hatte viele Auswirkungen. So blieben alle Verkehrsampeln aus. Der Verkehr lief in vielen Bereichen trotzdem. "Die Autofahrer waren sehr umsichtig", lobt Lübecks stellvertretender Polizeichef Bernd Olbrich. Es wurde sehr langsam gefahren und anderen Verkehrsteilnehmern Vorfahrt gewährt. So gab es an der Possehlbrücke keine größeren Probleme. Dort habe die Ampel dank eines Akkus auch länger funktioniert, berichtet die Polizei. Zu größeren Unfällen kam es nicht. Probleme gab dort, wo Nebenstraßen in stark befahrene Hauptstraßen münden, zum Beispiel an der Nordtangente.

Der Stromausfall zeigte nach einem Bericht des schleswig-holsteinischen Zeitungsverlages ein großes Problem beim Digitalfunk, der von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten genutzt wird. Die Leitstellen werden über Notstrom versorgt, bei der Polizei dauerte es aber über 20 Minuten, bis die Leitstelle wieder einsatzfähig war. Außerdem schaltete sich ein Verteiler ab. Damit konnten in den Nachbarkreisen keine Einsatzkräfte von Feuerwehr und Katastrophenschutz mehr alarmiert werden. Die Anlage lief erst gegen 19.30 Uhr wieder.

Autor: VG

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