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der 26. September 2018






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24.05.2018 23.02


Wohnungsbrand in der Altstadt: Polizei vermutet Brandstiftung

Am Donnerstag um 20.43 Uhr wurde der Feuerwehr eine starke Rauchentwicklung in der Hundestraße gemeldet. Der Brand war schnell gelöscht. Es kam zu einem Großeinsatz mit 15 Rettungswagen, einem Leitenden Notarzt und zwei Notärzten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.



In einer Wohnung im Erdgeschoss war der Brand ausgebrochen. Die schnell eintreffenden Feuerwehrleute konnten den Mann noch aus der Wohnung bringen. Ein Anwohner aus dem dritten Obergeschoss wurde mit der Drehleiter gerettet. Drei weitere Personen konnten mit Fluchthauben über den Hof aus dem Haus geführt werden. Die fünf Bewohner und ein Nachbar wurden mit Rauchgasvergiftung behandelt, drei von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Zwei ebenfalls im Haus wohnende Meerschweinchen überstanden das Feuer offenbar ohne Probleme.

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Die Feuerwehr war mit zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und mehreren Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz. Um 21.45 Uhr war das Feuer aus. Zusätzliche Freiwillige Wehren stellten den Brandschutz im Stadtgebiet sicher. Die Kanalstraße wurde für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.



Die Kripo hat noch am Abend die Ermittlungen aufgenommen. "Hinweise auf einen möglichen Brandherd konnten durch die Einsatzkräfte vor Ort nicht erkannt werden", berichtete Polizeisprecher Dierk Dürbrook am Freitag. "Ein Feuer aufgrund eines technischen Defekts erscheint den Beamten jedoch unwahrscheinlich, es wird nach dem bisherigen Ermittlungsstand daher von einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Brandstiftung ausgegangen."

Den Ermittlungen der Lübecker Polizei zufolge ist der bisherige Mieter der Wohnung vor einiger Zeit verzogen, es wurden jedoch wiederkehrend verschiedene Personen beobachtet, die in der betroffenen Wohnung ein und aus gegangen sind. Von Hausbewohnern wurde den Beamten bei ersten Befragungen bereits mitgeteilt, dass sowohl die Wohnungstür als auch das Fenster zur Hundestraße in der letzten Zeit regelmäßig unverschlossen gewesen seien. Hinweise nehmen die Ermittler unter Tel. 0451/1310 entgegen.

Das Mehrfamilienhaus ist erst einmal unbewohnbar. Das Technische Hilfswerk wurde alarmiert, um die Statik zu prüfen. Eine Mitarbeiterin der Stadtverwaltung kümmerte sich um die Betroffenen und die Nachbarn.

Autor: VG

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