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25.05.2018 20.15


A1 Baustelle wird schneller fertig als erwartet

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz besuchte am Freitag den Landesbetrieb Verkehr in Lübeck. Es gab gute Nachrichten: Die Baustelle auf der A1 am Kreuz Bad Schwartau wird deutlich früher fertig als erwartet. Und die A226 ist rechtzeitig zur Saison wieder in beide Richtungen befahrbar.

Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebes Verkehr in Lübeck, erläuterte dem Minister die aktuelle Planungen. Und er hatte eine gute Nachricht. Die Baustellenschilder am Kreuz Bad Schwartau geben als Fertigstellungstermin das Jahr 2020 an, die Arbeiten werden aber schon im kommenden Jahr abgeschlossen. Die Baustelle wird über den Winter fortgeführt. Die übliche Pause von Dezember bis April entfällt nach Absprache mit dem Bauunternehmen. Sommerburg berichtet von "erheblichen Zeitgewinnen".

Die Bauarbeiten auf der A226 sind im Zeitplan. "Anfang Juli ist die A226 wieder frei", sagt der Niederlassungsleiter. Vorgesehen ist der 8. Juli. Rechtzeitig vor der touristischen Hauptsaison soll die Küste wieder erreichbar sein. Das gelte auch für die B76 in Niendorf/Ostsee. Sie wird bereits am 18. Juni wieder geöffnet. Restarbeiten werden unter laufendem Verkehr abgewickelt.

Auch die A1 zwischen Hamburg und Lübeck ist in der Hauptsaison frei. Die Brückenbauarbeiten werden zwar fortgesetzt, der Verkehr auf der Autobahn aber nicht beeinträchtigt. Das gilt für eine Sanierung der Betonfugen, die in die Nachtstunden verlegt wurde. Wer nach Hamburg möchte, bekommt trotzdem ein Problem: Die A24 wird zwischen der A1 und dem Horner Kreisel für zwei Monate für eine Sanierung gesperrt. Auf den möglichen Ausweichstrecken auf dem Gebiet von Schleswig-Holstein wird in dieser Zeit aber nicht gebaut. "Die Koordinierung mit Hamburg klappt", so Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz.

Auch wer im ländlichen Bereich wohnt, bekommt gute Nachrichten. Das Land investiert in den kommenden Jahren jeweils 90 Millionen Euro in die Landesstraßen. Damit können auch Straßen saniert werden, die bisher als "weniger wichtig" in die "Kategorie 2" eingestuft wurden. "Die Politik vor Ort hat ein Mitspracherecht", so der Minister.

Autor: VG

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