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26.05.2018 20.20


Barrierefreiheit: Es ist noch viel zu tun

Die ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen in Lübeck Christian Rettberg und Helmut Müller-Lornsen haben ihren Jahresbericht für 2017 vorgelegt. Noch immer ist eine gleichberechtigte Teilhabe am normalen Leben nicht möglich. Einige Forderungen treffen aber auch Menschen ohne Behinderungen, zum Beispiel eine öffentliche Toilette im Stadtzentrum oder Fußgängerüberwege.

25.867 Lübecker haben einen Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent. Das sind zwölf Prozent der Bevölkerung. Die Arbeit der ehrenamtlichen Beauftragten trifft damit eine große Gruppe. Und es gibt noch viel zu tun, zeigt ihr aktueller Jahresbericht.

Einiges konnte schon erreicht werden, zum Beispiel bei der Sanierung der MuK. Die Beauftragten haben die Planungen begleitet. Damit steht einem Veranstaltungsbesuch für alle Lübecker fast nichts mehr im Wege. Aktuell wird noch an einem Leitsystem für Blinde gearbeitet. Nur die Querung vom Parkplatz über die Willy-Brandt-Allee ist noch schwierig - auch für Menschen ohne Behinderungen. Hier plant die Stadt aber inzwischen einen Fußgängerüberweg.

Der fehlt nach Ansicht der Beauftragten auch am ZOB. Dort sei die Mittelinsel nur schwer zu erreichen. Der Behindertenbeauftragte, sein Stellvertreter und der Behindertenrat empfehlen
der Stadt Lübeck, hier zügig zu handeln und diese Gefahrenstelle zu sichern.

Ein Erfolg wurde bei den Schwimmbädern erreicht. Menschen mit Behinderungen erhalten wieder Rabatt. Sie haben allerdings auch Probleme: Die Umkleidekabinen der städtischen Bäder seien nicht für Rollstühle geeignet und bei den meisten Becken fehle ein Lifter oder ein flacher Einstieg für Baderollstühle.

Ein sehr negative Bewertung bekommt das Hansemuseum. "Der Behindertenrat hat mehrfach Hinweise und Verbesserungsmöglichkeiten während des Baus des Hansemuseums gegeben. Diese wurden nicht realisiert", so der Bericht. "Das Museum ist trotz Neubau aktuell nicht barrierefrei." Das sei ein Verstoß gegen Artikel 30 der UN-Behindertenkonvention.

Groß ist die Not auch bei den öffentlichen Toiletten. Im Stadtzentrum fehlt eine solche Einrichtung. Selbst die Toilette im Rathaus ist für Menschen mit Behinderungen kaum nutzbar.

Autor: VG

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