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27.05.2018 11.32


Neue Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen

Seit Mitte April gibt es in Lübeck eine Beratungsstelle im Rahmen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB). Noch gibt es keine eigenen Räume, aber die Leistungen können bereits in Anspruch genommen werden.

Hier erhalten Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige durch den Verein zur Förderung der Teilhabe in Lübeck e.V. Beratung. "Denn Menschen mit Behinderungen und von Behinderung bedrohte Menschen haben ein Recht auf selbstbestimmte Teilhabe in der Gesellschaft", so Helmut Müller-Lornsen, stellvertretender Behindertenbeauftragter der Hansestadt Lübeck. "Dabei kann eine gute Beratung helfen, sie in ihrem Recht auf Selbstbestimmung zu stärken und sie dabei zu unterstützen, individuelle Teilhabeleistungen wahrzunehmen." Angebote für die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung werden mit dem Bundesteilhabegesetz seit dem 1. Januar 2018 durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert.

Dazu hat sich Helmut Müller-Lornsen, der auch EUTB-Berater und Teamleiter der Beratungsstelle des Vereins zur Förderung der Teilhabe in Lübeck e.V. ist, mit der Lübecker Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm (SPD) getroffen und sich über das neue Angebot in Lübeck ausgetauscht.

Gabriele Hiller-Ohm: "Gerne unterstütze ich die so wichtige Teilhabeberatung für Menschen mit Behinderungen, die sich bundesweit noch in der Startphase befindet. Hier in Lübeck ist erst einmal das wichtigste, dass geeignete barrierefreie und zentralgelegene Räume gefunden werden. Da sind alle für jeden Hinweis dankbar. Das neue Angebot muss dazu auch bekannt gemacht werden und in den Netzwerken präsent sein. Dabei bin ich gerne behilflich. Die Unabhängige Teilhabeberatung hat derzeit noch einen Projektstatus bis 2020. Danach und dafür werde ich mich in Berlin einsetzen, muss die Finanzierung verstetigt werden, um die Teilhabeberatung über diesen Zeitraum hinaus abzusichern."

Die Beratungsstelle hat zurzeit noch keine eigenen Büroräume, kann aber trotzdem in Anspruch genommen werden. Unter der Telefonnr. 0151/51511072 oder unter h.mueller-lornsen@vft-hl.de können Termine vereinbart werden.

Eine Kollegin und ein weiterer Kollege werden das EUTB-Beratungsteam vervollständigen. Sie beraten insbesondere zu Fragen der Inklusion in der Schule und auf dem Arbeitsmarkt, zum Persönlichen Budget, zur persönlichen Assistenz, zur Hilfsmittelversorgung, dem selbstbestimmten Wohnen, aber auch zur Alltagsbewältigung und zu sozialrechtlichen Fragen. Damit ist die Anlaufstelle eine wichtige und gute Ergänzung zu der jahrzehntelangen Beratungstätigkeit der Selbsthilfeverbände. Eine Rechtsberatung findet nicht statt.

Die Beratungsstelle arbeitet darüber hinaus unabhängig, neutral von Leistungsträgern und Leistungserbringern und niedrigschwellig für alle Ratsuchenden. Helmut Müller-Lornsen zu dem Vorhaben: "Das Projekt folgt damit dem menschenrechtlichen Modell von Behinderung, dass der UN- Behindertenrechtskonvention zugrunde liegt. Behinderung wird nicht als individuelles Defizit verstanden: Behindert ist man nicht, behindert wird man."

Autor: Verein

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